NVIDIA RTX PRO 4500 Blackwell oder Server Edition: welche Karte für welche Aufgabe
Eurokommerz, Wien, seit 2006: Private AI/ML · IT Managed Services · Enterprise Training · KI-Hardware & Software
- Beide Karten haben 10.496 CUDA-Kerne und 32 GB GDDR7 an einem 256-Bit-Bus; die RTX PRO 4500 für Workstations ist aktiv gekühlt, zwei Slots breit, 200 W und 896 GB/s, die Server Edition passiv, einen Slot breit, 165 W und 800 GB/s
- Nur die Server Edition steht auf NVIDIAs vGPU-Liste, ab Release 20.0, und ihre Produktseite nennt „Up to 2 MIG @ 16 GB“; Lenovos Leitfaden zur Workstation-Karte führt MIG und vGPU als „No support“
- Die Workstation-Karte hat vier DisplayPort-2.1b-Ausgänge sowie je zwei NVENC- und NVDEC-Engines; für die Server Edition sind keine Displayausgänge angegeben, dafür je drei Engines
- Die Server Edition braucht einen Server, für den der Hersteller sie freigibt, weil sie ihre Luft von den Gehäuselüftern bezieht; die Workstation-Karte gehört in eine Workstation oder in einen Server, für den der Hersteller sie freigibt
- Für Arbeitsplätze, CAD und Rendering passt die Workstation-Karte; für virtuelle Desktops, gemeinsame KI-Dienste, MIG, Videoanalyse und dichte Racks passt die Server Edition
Geliefert von Eurokommerz: KI-Server, auf Bestellung gebaut Konfiguration anfragen →
Zwei Karten mit einem Chip, gebaut für verschiedene Orte
Die NVIDIA RTX PRO 4500 Blackwell und die RTX PRO 4500 Blackwell Server Edition teilen Chipkonfiguration und 32 GB Speicher; der Unterschied liegt im Einsatzort. Die Workstation-Karte ist aktiv gekühlt, zwei Slots breit, nimmt 200 W auf und hat Displayausgänge für eine Workstation am Arbeitsplatz. Die Server Edition ist eine passive Single-Slot-Karte mit 165 W für Rack-Server, und sie ist diejenige mit vGPU-Unterstützung, MIG-Hälften und einem dritten Paar Video-Engines.
Die Wahl folgt deshalb dem Standort und der Nutzung der GPU, selten der Geschwindigkeit. Ein Unternehmen, das eine Konstrukteurin mit einer Workstation ausstattet, kauft die Workstation-Karte. Ein Unternehmen, das Desktops, Modelle oder Videostreams aus dem Serverraum bereitstellt, kauft die Server Edition.
| EINSATZ IM UNTERNEHMEN | KARTE | ENTSCHEIDEND |
|---|---|---|
| CAD, Rendering am Platz | Workstation-Karte | aktive Kühlung, vier Displays |
| KI-Entwicklung am Arbeitsplatz | Workstation-Karte | 896 GB/s, Displays, Tower |
| Virtuelle CAD-Arbeitsplätze | Server Edition | vGPU ab 20.0, RTX vWS |
| Büro-VDI | Server Edition | 16 vPC-Desktops je Karte |
| Gemeinsamer KI-Dienst im Rack | Server Edition | passiv, vier in 2U |
| Isolierte GPUs für Studierende | Server Edition | zwei MIG-Hälften zu 16 GB |
| Videoanalyse im Server | Server Edition | 3 NVDEC, 3 NVENC |
| Kleiner Server, Filiale, Edge | Server Edition | 165 W, ein Slot |
NVIDIAs Produktseiten beider Karten und NVIDIAs Liste der von der vGPU-Software unterstützten GPUs (aktualisiert am 2. Oktober 2026); NVIDIAs vPC-Sizing-Guide (19. August 2026); Lenovo Press LP2443; alle gelesen am 24. Oktober 2026.
Technische Daten im Vergleich
| MERKMAL | RTX PRO 4500 | SERVER EDITION |
|---|---|---|
| CUDA-Kerne | 10.496 | 10.496 |
| Speicher | 32 GB GDDR7, 256 Bit | 32 GB GDDR7, 256 Bit |
| Bandbreite | 896 GB/s | 800 GB/s |
| FP32 | 51 TFLOPS | 51 TFLOPS |
| Leistungsaufnahme | 200 W | 165 W, Begrenzung ab 100 W |
| Kühlung | aktiv | passiv |
| Bauform | zwei Slots, 4,4 × 10,5 Zoll | ein Slot, FHFL, 4,4 × 10,5 Zoll |
| Displayausgänge | 4 × DisplayPort 2.1b | keine angegeben |
| NVENC / NVDEC | 2 / 2 | 3 / 3 |
| MIG | nicht auf der Produktseite | bis zu 2 × 16 GB |
| vGPU | nicht auf NVIDIAs Liste | ab Release 20.0 |
| Stromanschluss | ein 16-Pin | ein 16-Pin |
NVIDIAs Produktseite zur RTX PRO 4500 Blackwell und Übersicht der professionellen Desktop-GPUs; NVIDIAs Produktseite zur RTX PRO 4500 Blackwell Server Edition; NVIDIAs Liste der von der vGPU-Software unterstützten GPUs; alle gelesen am 24. Oktober 2026. FP32 und Busbreite der Workstation-Karte aus NVIDIAs Datenblatt (April 2026), wie in unserem Leitfaden zur Workstation-Karte zitiert.
Die beiden FP4-Werte lassen sich nicht nebeneinanderstellen. NVIDIA weist die 1.617 AI TOPS der Workstation-Karte als effektive FP4-Leistung mit Sparsity aus, während die Produktseite der Server Edition 1,6 PFLOPS FP4 und 811 TFLOPS FP8 ohne Angabe der Basis nennt, wie unser Leitfaden zur RTX PRO 4500 Server Edition festhält. Was auf der einen Karte in 32 GB passt, passt auch auf die andere.
Kühlung und Slots bestimmen den Einsatzort
Die Workstation-Karte ist aktiv gekühlt und läuft deshalb in einer Tower-Workstation mit gewöhnlichem Luftstrom im Gehäuse. Die Server Edition hat keinen Lüfter. Lenovo beschreibt sie als passive Karte, „requiring system airflow to operate“, und NVIDIAs Product Brief nennt eine Umgebungstemperatur von 10 bis 45 °C bei Luftstrom über den Kühlkörper in beiden Richtungen. Sie arbeitet nur in einem Server, dessen Lüfter für sie ausgelegt sind, und die zulässige Zulufttemperatur legt der Serverhersteller fest. Unser Leitfaden zur Karte sagt es deutlich: Ein Tower-Gehäuse oder ein Universalserver ohne GPU-Luftführung ist nicht der Platz für sie.
Die Slotbreite bestimmt die Dichte. Vier Workstation-Karten belegen acht Slotbreiten, die eine große Workstation bietet; unsere Seite RTX PRO 4500 Workstation kaufen beschreibt Aufbauten mit zwei bis vier Karten. Vier Server-Edition-Karten belegen vier Slots und passen in 2U: Supermicro führt vier im SYS-222H-TN und SYS-222C-TN, 2CRSi bis zu vier im Mona 1.4SR. Acht passen in Supermicros Modelle mit 3U, 4U und 5U.
Die Workstation-Karte kann auch in einem Rack-Server laufen, aber nur dort, wo der Hersteller sie freigibt. Lenovos Produktleitfaden zur Workstation Edition vom 26. Mai 2026 führt sie für die ThinkSystem SR655 V3 und SR665 V3, mit Displayausgängen „disabled by default“ und mit MIG und vGPU jeweils als „No support“. In dieser Rolle bringt sie keinen der Vorteile der Server Edition mit; wir empfehlen sie im Server deshalb nur dort, wo das Gehäuse die Server Edition nicht aufnimmt.
Geschwindigkeit: 896 oder 800 GB/s, 200 oder 165 W
Die Workstation-Karte hat 12 Prozent mehr Speicherbandbreite, 896 gegenüber 800 GB/s, bei 35 W mehr Leistungsaufnahme. Passt ein Modell auf eine Karte, werden für jedes erzeugte Token die Gewichte aus dem Speicher gelesen; die Bandbreite setzt also die Obergrenze. Nach unserer Schätzung hat ein 14B-Modell in FP8 mit rund 16 GB Gewichten für ein einzelnes Gespräch eine Obergrenze nahe 55 Token pro Sekunde auf der Workstation-Karte und nahe 49 auf der Server Edition. Bei vielen gleichzeitigen Gesprächen ist der Abstand in der Praxis kleiner, weil dann Rechenleistung und Cache begrenzen.
Die veröffentlichten Messungen decken jede Edition in einem anderen Umfeld ab. StorageReview hat die Server Edition am 14. Oktober 2026 mit vLLM 0.27.1 gemessen: 1.107 Ausgabe-Token pro Sekunde mit einem 14B-Modell in FP8 bei 32 gleichzeitigen Anfragen, gleichauf mit einer L40S. Puget Systems hat die Workstation-Karte am 18. Dezember 2025 beim Rendering gemessen, 73 Prozent schneller als die RTX 4500 Ada in V-Ray GPU und rund 50 Prozent in Blender, und Phoronix hat unter Linux llama.cpp darauf laufen lassen. Beide Editionen nebeneinander hat niemand gemessen, die Ergebnisse lassen sich also nur ungefähr übertragen, wie unsere Übersicht der RTX-PRO-4500-Benchmarks erklärt.
Für einen KI-Dienst entscheidet die um 11 Prozent niedrigere Bandbreite der Server Edition selten. Zuerst entscheidet der Speicher: Nach unserer Regel für Nutzer je Karte hält jede der beiden Karten rund 25,7 GiB Gewichte und Cache, also Qwen3-14B in FP8 mit 16 Gesprächen zu 8K oder Qwen3-32B in NVFP4 mit 6. Wir liefern beide Karten und bauen Workstations und Server um sie herum; beschreiben Sie die Arbeitslast und wo die GPU stehen soll, und unser Team sagt Ihnen, welche Edition passt.
Virtuelle Desktops und MIG
vGPU ist die klarste Trennlinie. NVIDIAs Liste der von der vGPU-Software unterstützten GPUs, aktualisiert am 2. Oktober 2026, enthält die RTX PRO 4500 Blackwell Server Edition ab Release 20.0 und nicht die Workstation-Karte. Lenovos Leitfaden zur Workstation Edition führt vGPU als „No support“. Wer auf diesem Chip virtuelle Desktops oder virtuelle Workstations plant, braucht also die Server Edition.
NVIDIAs vPC-Sizing-Guide, aktualisiert am 19. August 2026, nennt die Server Edition „the primary recommended GPU for NVIDIA vPC“ und gibt als Höchstwerte 16 Desktops je Karte mit 2-GB-Profilen und 10 mit 3-GB-Profilen an. Sein Sizing-Guide für RTX vWS setzt 6 bis 8 leichte CAD-Nutzer je Karte mit DC-4Q-Profilen an und 3 bis 6 mittlere mit DC-4Q oder DC-8Q. Der Zweig vGPU 20, der die Karte unterstützt, erreicht im März 2027 sein Supportende; ein heute gekaufter Host wechselt also im ersten Jahr auf einen späteren Zweig. Unser Leitfaden zur VDI-GPU-Dimensionierung skaliert Hosts nach Arbeitsplätzen.
MIG folgt derselben Linie, mit einem Vorbehalt in NVIDIAs Unterlagen. Die Produktseite der Server Edition nennt „Up to 2 MIG @ 16 GB“. NVIDIAs MIG-Leitfaden, aktualisiert am 13. Oktober 2026, führt „RTX PRO 4500 Blackwell“ mit zwei Instanzen und nennt keine Edition. Die Produktseite der Workstation-Karte erwähnt MIG nicht, und Lenovos Leitfaden zur Workstation-Karte führt MIG als „No support“. Sind isolierte Hälften zu 16 GB der Kaufgrund, ist die Server Edition die Karte, für die NVIDIA sie angibt; unser Leitfaden MIG einrichten, Schritt für Schritt beschreibt die Befehle.
Video-Engines und Displayausgänge
Die Server Edition hat je drei NVENC- und NVDEC-Engines, die Workstation-Karte je zwei. In einem Server für Videoanalyse bringt der dritte Decoder je Karte zusätzliche Kapazität, und acht Server-Edition-Karten tragen 24 Decoder. Wie viele Kamerastreams ein Decoder schafft, hängt von Codec, Auflösung und Bildrate ab, wie unser Leitfaden zum GPU-Server für Videoanalyse erklärt.
Die Workstation-Karte hat vier DisplayPort-2.1b-Ausgänge, die NVIDIAs Übersicht nennt; auf der Seite der Server Edition sind keine angegeben. Wer direkt an der Maschine konstruiert, braucht diese Ausgänge. Die Nutzer eines Servers erreichen ihn über das Netzwerk, über ein Remote-Protokoll oder einen virtuellen Desktop.
Stromverbrauch für eine bis vier Karten
| KARTEN | WORKSTATION-KARTE | SERVER EDITION |
|---|---|---|
| Eine | 200 W | 165 W, begrenzbar auf 100 W |
| Zwei | 400 W | 330 W |
| Vier | 800 W | 660 W |
Leistungsaufnahme aus NVIDIAs Produktseiten und dem Product Brief PB-12790-001_02 der Server Edition, wie in unserem Leitfaden zur Karte zitiert; Vielfache sind unsere Rechnung.
Beide Karten haben einen 16-Pin-Anschluss. NVIDIAs Quick Start Guide zur Workstation-Karte nennt einen Adapter von zwei 8-Pin-PCIe-Kabeln; das Netzteil einer Workstation braucht also zwei freie 8-Pin-Stränge oder ein natives 16-Pin-Kabel, wie unser Leitfaden zur RTX PRO 4500 Blackwell 32 GB festhält. Zur Server Edition schreibt Lenovo, dass die Karte „does not ship with auxiliary power cables“, weil die Kabel je Server verschieden sind. Nach unserer Schätzung zieht ein 2U-Server mit vier Server-Edition-Karten und zwei Prozessoren zu 280 W rund 1,4 kW an der Steckdose, innerhalb der 2,94 kW, die wir je 230-V-Anschluss mit 16 A einplanen, wie unsere Seite 4× RTX PRO 4500 Server Edition in 2U ausrechnet.
Software, Treiber und Support
Der Product Brief der Server Edition nennt Treiber ab R595, und die Karte steht nicht im Langzeitzweig R580, wie unser Leitfaden zur Karte festhält. Die Support-Matrix von NVIDIA AI Enterprise 8.2 führt die Server Edition mit der Bedingung, dass GPUs in Servern unterstützt werden, die auf NVIDIAs Liste der NVIDIA-Certified Systems stehen. Wer für seine KI-Software den Enterprise-Support von NVIDIA will, gibt also ein zertifiziertes Servermodell mit dieser Karte vor. Open-Source-Serving-Engines laufen auf beiden Karten ohne NVIDIA-Lizenz.
Die Workstation-Karte ist ein Bauteil für Workstations. Puget Systems hat sie unter Windows 11 getestet und Phoronix unter Ubuntu 26.04, die beiden Umgebungen, in denen Konstruktion, Rendering und KI-Entwicklung am Arbeitsplatz laufen. Für die lokale Entwicklung sind Displayausgänge und Tower-Format der praktische Vorteil; für einen Dienst, den viele Menschen nutzen, ist der Server der bessere Ort.
Welche Karte für welches Unternehmen
- Planungs- und Konstruktionsbüros mit lokalen Arbeitsplätzen. Die Workstation-Karte, eine oder zwei je Workstation, für CAD, Rendering und Videoschnitt am Platz.
- Ingenieurbüros, die CAD zentralisieren. Die Server Edition in einem vGPU-Host mit Lizenzen für RTX vWS; vier Karten tragen nach NVIDIAs Guide 24 bis 32 leichte Nutzer, wie unser Artikel zur GPU-Plattform für Ingenieurbüros zeigt.
- IT-Teams mit Büro-VDI. Die Server Edition, bis zu 16 vPC-Desktops je Karte mit 2-GB-Profilen.
- Abteilungen mit KI-Assistent, Suche oder Klassifikation. Die Server Edition in einem 2U-Server mit vier Karten oder einem größeren Gehäuse mit acht, wie auf unserer Seite Server mit 4× RTX PRO 4500 Server Edition kaufen.
- ML-Entwickler, die Prototypen bauen. Die Workstation-Karte in einer Workstation; der produktive Dienst zieht später auf die Server Edition um.
- Hochschulen und Schulungszentren. Die Server Edition für geteilte GPUs in MIG-Hälften; die Workstation-Karte für Laborarbeitsplätze.
- Videoanalyse und Filialserver. Die Server Edition, wegen drei Decodern je Karte, einem Slot und 165 W.
Sind 32 GB je Karte zu wenig für das Modell, passt keine der beiden Editionen; die nächsten Schritte sind die RTX PRO 6000 Server Edition oder die L40S, wie unser Vergleich RTX PRO 6000, 5000 oder 4500 Blackwell zeigt. Wir bauen beide Arten von Systemen auf Bestellung; nennen Sie uns die Zahl der Nutzer, den Standort der Hardware und Ihre Software, und wir schlagen Karte und Gehäuse vor.
Was wir liefern
Wir liefern die RTX PRO 4500 Blackwell für Workstations und die RTX PRO 4500 Blackwell Server Edition in der ganzen EU, als Karten aus unserem Sortiment professioneller GPUs oder eingebaut in Workstations und KI-Server auf Bestellung, vor der Lieferung montiert und getestet, mit einem EU-Vertrag, einer EU-Rechnung und Herstellergarantie auf jede Komponente. Lizenzen für vGPU und NVIDIA AI Enterprise stehen auf derselben Rechnung.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen RTX PRO 4500 und RTX PRO 4500 Server Edition?
Unterstützt die RTX PRO 4500 für Workstations vGPU?
Unterstützt die RTX PRO 4500 MIG?
Ist die RTX PRO 4500 Server Edition langsamer als die Workstation-Karte?
Kann ich die RTX PRO 4500 Server Edition in eine Workstation einbauen?
Wie hoch ist der Stromverbrauch von RTX PRO 4500 und Server Edition?
Wir liefern die RTX PRO 4500 und die RTX PRO 4500 Server Edition als Karten, in Workstations und in Servern auf Bestellung. Beschreiben Sie Ihre Aufgabe in wenigen Sätzen, unser Team hilft Ihnen weiter. Wir antworten innerhalb eines Werktages.
Mit einem Experten sprechenWir antworten innerhalb eines Werktages