Normen in der Firmen-KI: was DIN-, EN- und ISO-Lizenzen für RAG und Assistenten erlauben
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- Die Support-Seite von DIN Media stellt fest, dass es nach den Bedingungen von DIN Media derzeit nicht erlaubt ist, Normen in KI zu nutzen („It is currently not permitted to use standards in artificial intelligence“), und ihre Lizenzseite ergänzt, dass eine Netzwerklizenz allein keine KI-gestützte oder automatisierte Verarbeitung abdeckt
- DIN Media bietet eine KI-Lizenz für DIN-Normen an, die „exclusively in an internal, isolated AI environment“ genutzt werden, ohne öffentliche oder externe Modelle zu trainieren; für VDE- und VDI-Normen gibt es nach DIN Media noch kein vergleichbares Angebot
- Die Nutzungsbedingungen der ISO Online Browsing Platform vom 18. September 2026 schließen „embedding, prompting, querying“ von ISO-Inhalten durch KI-Systeme aus, sofern keine gesonderte Lizenz von ISO, einem ISO-Mitglied oder einem von ISO bestellten Vertriebspartner dies erlaubt
- ISO erklärt ausdrücklich den Nutzungsvorbehalt gegen die Text-und-Data-Mining-Ausnahme in Artikel 4 der Richtlinie (EU) 2019/790, und Artikel 7 Absatz 1 der Richtlinie schützt nur die Ausnahmen der Artikel 3, 5 und 6 vor abweichenden Vertragsklauseln
- Ein lizenzkonformer Aufbau hält Modell, Index und Protokolle auf einem Server unter Ihrer Kontrolle, legt lizenzierte Normen in einer eigenen Sammlung ab und filtert jede Suche nach den Zugriffsrechten des Nutzers
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Dürfen Normen in ChatGPT oder eine interne KI?
In den meisten Fällen nicht ohne zusätzliche Lizenz. DIN Media, das DIN-Normen vertreibt, erklärt auf seiner Support-Seite, dass die eigenen Bedingungen die Nutzung von Normen in KI derzeit ausschließen, und bietet eine gesonderte KI-Lizenz für interne, isolierte KI-Umgebungen an; die aktuellen Bedingungen der ISO für ihre Online Browsing Platform verbieten, ISO-Inhalte in KI-Systeme einzubetten, sie damit zu prompten oder abzufragen, sofern keine gesonderte Lizenz dies erlaubt. Ein gekauftes PDF in einen öffentlichen Chatbot hochzuladen, liegt damit außerhalb beider Bedingungen, und ein interner Assistent über Normen braucht die KI-Lizenz und einen Aufbau, der ihren Bedingungen entspricht.
Diese Seite richtet sich an die Leitung von Qualität, Entwicklung oder Compliance, die die Normen im Firmenassistenten haben möchte, und an das IT-Team, das ihn aufbaut. Sie zitiert die Bedingungen, wie DIN Media und ISO sie mit dem jeweils genannten Stand veröffentlicht haben, erklärt, was die EU-Urheberrechtsregeln zum Text und Data Mining ergänzen, und beschreibt dann, wie ein solcher Assistent auf einem eigenen Server entsteht. Sie ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung: Ihre Rechtsberatung bestätigt, wie die Bedingungen auf Ihre Lizenzen anzuwenden sind.
DIN Media und die KI-Lizenz für DIN-Normen
Der Support-Artikel von DIN Media zum Import von Normen in ChatGPT und KI, gelesen am 25. Oktober 2026, ist kurz. Er sagt, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen die direkte Integration in KI-Systeme derzeit ausschließen („currently exclude direct integration into AI systems“), dass DIN Media ein Nutzungsmodell entwickelt und dass ab dem vierten Quartal 2025 eine entsprechende KI-Lizenz erhältlich sein soll.
Die Lizenzseite mit der Überschrift „Standards in AI Applications? How to Use Them Legally“ beschreibt dieses Angebot. Die KI-Lizenz erweitert die Nutzungsrechte gekaufter oder abonnierter DIN-Normen auf „internal use, and additional processing in internal AI applications“. Drei Voraussetzungen werden genannt:
- Das Unternehmen ist DIN-Mitglied mit internen Vervielfältigungsrechten oder hat eine DIN-Netzwerklizenz zusammen mit einer DIN-Mitgliedschaft.
- Es hat die betreffenden digitalen DIN-Normen gekauft oder abonniert und hält die Netzwerklizenz dafür.
- Die Nutzung findet „in an internal, isolated AI environment without training public or external AI models“ statt.
Es gibt zwei Modelle. Entweder lizenziert das Unternehmen alle DIN-Normen in seinem Bestand, die im internen, gekapselten KI-System verarbeitet werden, oder es abonniert eine Sammlung auf der Plattform Nautos von DIN Media und erwirbt eine KI-Lizenz für alle Normen dieser Sammlung. Die Zahl der Benutzerkonten richtet sich nach den Vervielfältigungsrechten für DIN-Dokumente und nicht nach der KI-Lizenz („not by the AI license“); die KI-Lizenz bringt also keine zusätzlichen Nutzer. Normen dürfen „for the duration of the license“ in der internen KI-Anwendung genutzt werden, die Einzelheiten regeln die Verträge.
Die FAQ derselben Seite ergänzen drei Punkte, die für das Projekt zählen. Eine Netzwerklizenz oder die gesetzlichen Regeln zum Text und Data Mining reichen für KI-Systeme wie ChatGPT oder Gemini nicht aus. Wer Normen ohne die Lizenz in KI nutzt, verletzt nach DIN Media geschützte Nutzungsrechte und riskiert Unterlassung, nachträgliche Lizenzgebühren und Schadenersatz („injunctive relief, retroactive license fees, and claims for damages“). Und für falsche Antworten gilt das Human-in-the-Loop-Prinzip: Ergebnisse sollen am Originaldokument geprüft werden („results should be checked against the original document“), und die Verantwortung für Entscheidungen auf Grundlage von KI-Antworten trägt der Nutzer.
Zum Umfang sagt die Seite, dass das Angebot derzeit „DIN, except VDE; ISO may follow“ umfasst und dass es für VDE- und VDI-Normen „currently no comparable AI license offering“ gibt. Eine technische Festlegung von „isoliert“ enthält die Seite nicht, und sie sagt nicht, ob ein eigenes On-Premise-System außerhalb von Nautos genügt. Lassen Sie sich Ihren Aufbau deshalb von DIN Media schriftlich bestätigen.
Was die ISO zur Nutzung von ISO-Normen in KI und RAG sagt
Die Nutzungsbedingungen der ISO Online Browsing Platform (OBP), veröffentlicht am 18. September 2026 und gelesen am 25. Oktober 2026, enthalten einen Abschnitt „Artificial Intelligence and Machine Learning Uses“. Er schließt „training, fine-tuning, or evaluating language models“ aus und ebenso „embedding, prompting, querying, comparing, or otherwise enabling an AI or ML models or system to ingest“ von ISO-Inhalten, sofern nicht eine gesonderte Lizenzvereinbarung von ISO, einem ISO-Mitglied oder einem von ISO bestellten Vertriebspartner die Nutzung ausdrücklich erlaubt. Derselbe Abschnitt sagt, dass ISO ausdrücklich den Vorbehalt gegen die Text-und-Data-Mining-Ausnahme nach Artikel 4 der Richtlinie (EU) 2019/790 erklärt („expressly opts out“) und dass sich der Lizenznehmer für KI-Nutzungen nicht auf gesetzliche TDM-Ausnahmen berufen darf.
Der Urheberrechtshinweis auf der ISO-Website reicht weiter. Mit Ausnahme der Inhalte auf der Open-Data-Seite darf kein ISO-Inhalt für maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz oder ähnliche Techniken genutzt werden („no ISO content may be used for any machine learning and/or artificial intelligence“), auch nicht, um KI-Werkzeuge mit Prompts zu Antworten zu bringen. Die OBP-Bedingungen regeln die OBP und ihre Inhalte; zu PDFs aus dem ISO Store oder von einem nationalen Mitglied sagen sie nichts, dort gelten deren eigene Bedingungen.
EN-Normen, IEC und die übrigen Normgeber
Welche Bedingungen gelten, folgt aus der Herkunft Ihres Exemplars. Ein DIN-EN- oder DIN-EN-ISO-Dokument von DIN Media fällt unter die Bedingungen von DIN Media, ein Dokument aus dem ISO Store oder der OBP unter die der ISO. IEC, die Mitglieder von CEN und CENELEC in anderen Ländern, VDE, VDI und Branchenverbände veröffentlichen eigene Bedingungen, die wir für diese Seite nicht geprüft haben. Erstellen Sie eine Liste aller Normenquellen im Unternehmen mit der Lizenz, mit der jedes Exemplar kam, bevor jemand einen Index aufbaut. Da es nach DIN Media für VDE- und VDI-Normen noch kein KI-Lizenzangebot gibt, bleiben diese Dokumente vorerst draußen.
Die Ausnahme für Text und Data Mining
Die Richtlinie (EU) 2019/790 über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt definiert Text und Data Mining als „any automated analytical technique aimed at analysing text and data in digital form“, die Informationen wie Muster, Trends und Korrelationen gewinnt. Artikel 3 gibt Forschungsorganisationen und Einrichtungen des Kulturerbes eine Ausnahme für Werke, zu denen sie rechtmäßig Zugang haben. Artikel 4 gibt allen anderen eine Ausnahme für rechtmäßig zugängliche Werke, aber nur, wenn die Nutzung nicht vom Rechteinhaber „in an appropriate manner, such as machine-readable means“ ausdrücklich vorbehalten wurde, bei online öffentlich zugänglichen Inhalten.
Zwei Punkte begrenzen, was ein Unternehmen daraus ableiten kann. ISO hat diesen Vorbehalt in seinen Bedingungen erklärt, und DIN Media stellt fest, dass die TDM-Regeln für KI-Systeme nicht ausreichen. Außerdem erklärt Artikel 7 Absatz 1 nur Vertragsklauseln für nicht durchsetzbar, die den Ausnahmen der „Articles 3, 5 and 6“ widersprechen; Artikel 4 steht nicht in dieser Liste, eine Lizenz kann kommerzielles Text und Data Mining also einschränken. Die nationalen Gesetze setzen die Richtlinie um und können im Detail abweichen. Ihre Rechtsberatung bestätigt, ob eine Ausnahme für Ihre Nutzung greift; für einen Firmenassistenten planen Sie mit der Lizenz.
Harmonisierte Normen und das Urteil vom 5. März 2024
Der Gerichtshof entschied in der Rechtssache C-588/21 P, Public.Resource.Org und Right to Know gegen Kommission, über vier von CEN angenommene harmonisierte Normen, drei zur Sicherheit von Spielzeug und eine zur Nickelfreisetzung. Er stellte fest, dass die angefragten harmonisierten Normen Teil des Unionsrechts sind („form part of EU law“) und dass nach den EU-Regeln über den Zugang zu Dokumenten ein überwiegendes öffentliches Interesse an ihrer Verbreitung besteht, und hob die Ablehnung des Zugangs durch die Kommission auf. Den Klagegrund zum Urheberrecht prüfte der Gerichtshof nicht. Das Urteil betrifft den Zugang zu Dokumenten der Kommission; es sagt nicht, dass bei einem Normgeber gekaufte Normen in ein KI-System geladen werden dürfen, und es ändert nichts an den oben zitierten Bedingungen.
Wir bauen den Server für einen internen Normenassistenten und richten Modell und Suche über unseren Service Private AI/ML ein; schicken Sie uns, welche Normensammlungen Sie halten und wie viele Personen sie nutzen werden, und unser Team antwortet mit einer Konfiguration.
Wie eine interne, isolierte KI-Umgebung aussieht
Weder DIN Media noch ISO veröffentlicht eine technische Definition. Der folgende Aufbau richtet sich deshalb nach dem Wortlaut der Bedingungen und überlässt die Bestätigung dem Lizenzgeber. Ein Assistent mit Retrieval-Augmented Generation (RAG: Das System durchsucht zuerst die Dokumente, und das Modell antwortet aus den gefundenen Passagen) besteht aus fünf Teilen, und alle fünf bleiben im Unternehmen.
| TEIL | AUFGABE | WO ER LÄUFT |
|---|---|---|
| Sprachmodell | schreibt die Antwort aus den Passagen | GPU-Server im Haus oder dedizierte Hardware |
| Embedding-Modell | macht Passagen und Fragen zu Vektoren | derselbe Server, kleiner Teil einer Karte |
| Vektorindex | speichert Passagen mit Lizenzdaten | derselbe Server oder interne Datenbank |
| Zugriffsfilter | begrenzt die Suche auf lizenzierte Nutzer | in der Suche, nicht im Prompt |
| Protokolle | halten fest, wer was fragte und welche Passagen verwendet wurden | intern, mit Aufbewahrungsfrist |
Unsere Zusammenfassung des Aufbaus; Bedingungen zitiert nach der KI-Lizenzseite von DIN Media und den OBP-Bedingungen der ISO, gelesen am 25. Oktober 2026.
Das Sprachmodell läuft auf dem Server und nicht über eine externe API, sodass keine Passage einer Norm das Netzwerk verlässt und kein externer Anbieter sie zum Training nutzen kann. Ein offenes Modell wie gpt-oss-120b unter Apache 2.0 antwortet lokal; trainiert wird das Modell mit den Normen nicht. DIN Media schließt das Training „public or external“ Modelle aus und sagt nicht, ob das Feintuning eines internen Modells mit Normen gedeckt ist. Lassen Sie Feintuning deshalb weg, solange DIN Media es nicht bestätigt. Retrieval ist hier ohnehin die bessere Technik: Eine neue Ausgabe ersetzt die alten Passagen im Index, ohne dass etwas neu trainiert wird.
Der Zugriff ist die zweite Bedingung. DIN Media bindet die Zahl der Nutzer an Ihre Vervielfältigungsrechte, also dürfen nur die von der Lizenz erfassten Personen die Normensammlung abfragen. Unser Leitfaden zu RAG auf Unternehmensdaten erklärt, warum dieser Filter in die Suche gehört: Ein Prompt, der dem Modell sagt, Dokumente zu verbergen, ist keine Zugriffskontrolle. Binden Sie den Assistenten an das Unternehmensverzeichnis an, damit ausgeschiedene Mitarbeitende den Zugang an dem Tag verlieren, an dem ihr Konto geschlossen wird.
Die Antwort sollte Norm, Ausgabe und Abschnitt nennen und den Nutzer zum Originaldokument führen. Das unterstützt die Prüfung, die DIN Media verlangt, und zeigt einem Auditor, aus welcher Ausgabe eine Antwort stammt. Bewahren Sie die Protokolle auf, behandeln Sie sie aber als Unternehmensdaten mit Aufbewahrungsfrist, denn sie enthalten Fragen von Mitarbeitenden.
Lizenzierte und nicht lizenzierte Dokumente trennen
Die meisten Unternehmen halten Normen aus mehreren Quellen unter verschiedenen Bedingungen, dazu eigene Arbeitsanweisungen, die daraus zitieren. Liegen alle in einem Index, lassen sich die Dokumente eines Lizenzgebers später nicht mehr sauber entfernen. Geben Sie jeder Lizenz eine eigene Sammlung und speichern Sie an jeder Passage den Normgeber, die Dokumentnummer, die Ausgabe, die Lizenzreferenz und ihr Enddatum.
Diese Metadaten erfüllen vier Aufgaben. Der Suchfilter begrenzt damit jede Sammlung auf ihre lizenzierten Nutzer. Ein geplanter Job löscht eine Sammlung samt Vektoren und zwischengespeicherten Passagen, wenn eine Lizenz endet, denn DIN Media erlaubt die Nutzung nur für die Laufzeit der Lizenz. Eine zurückgezogene Ausgabe wird als solche markiert, damit der Assistent nicht standardmäßig daraus antwortet. Und VDE-, VDI- und ISO-Dokumente ohne KI-Lizenz kommen nie in den Index, auch wenn sie auf derselben Dateifreigabe liegen. Unsere Leitfäden zu Vektordatenbanken für RAG und zur Vorbereitung von Firmendokumenten für einen KI-Assistenten behandeln Filter und Dokumentenpflege.
Interne Dokumente sind eine eigene Frage. Eine Arbeitsanweisung, die eine Norm in eigenen Worten zusammenfasst, ist Ihr Text; eine, die ganze Tabellen daraus kopiert, trägt die Bedingungen der Norm mit sich. Das Qualitätsmanagement entscheidet, welche internen Dokumente in welche Sammlung kommen.
Welchen Server ein Normenassistent braucht
Ein Normenassistent ist eine bescheidene Last. Die Fragen sind kurz, die Passagen umfassen wenige Seiten, und die Nutzer sind ein Team aus Entwicklung, Qualität oder Einkauf, nicht das ganze Unternehmen. Unser Leitfaden zur Dimensionierung eines privaten ChatGPT-Servers nach Unternehmensgröße schätzt, dass 500 Mitarbeitende mit seinen Beispielwerten in der Spitze etwa 20 gleichzeitige Anfragen erzeugen und dass eine RTX PRO 6000 Server Edition mit gpt-oss-120b etwa 19 Konversationen mit 32K Token hält. Ein Normenassistent für einige Dutzend Ingenieure nutzt davon einen Bruchteil.
| KONFIGURATION | WAS SIE TRÄGT | LEISTUNG (SCHÄTZUNG) |
|---|---|---|
| 2 × RTX PRO 6000 Server Ed. | Karte 1 das Modell; Karte 2 per MIG für Embeddings, Reranker und Tests | etwa 1,8 kW |
| 4 × RTX PRO 6000 Server Ed. | das Modell auf zwei Karten, Aufgaben anderer Abteilungen daneben | etwa 3,4 kW |
Referenzkonfigurationen unserer Seite zu KI-Servern; Konversationen aus unserem Leitfaden nach Unternehmensgröße (gpt-oss-120b, 32K Kontext, 16-Bit-Cache); Leistung nach unserer Schätzung (Karten mit 600 W, zwei Prozessoren, plus 15 Prozent).
Deshalb gehört die Normensammlung meist auf den Firmen-KI-Server, der bereits andere Abteilungen bedient. Der Einstiegsserver mit zwei Karten der NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition, zwei AMD-EPYC-Prozessoren, 384 GB DDR5-ECC-Speicher und zwei NVMe-Laufwerken betreibt das Sprachmodell auf einer Karte und teilt die andere per MIG in bis zu vier isolierte Instanzen für Embedding-Modell, Reranker und Testarbeit. Derselbe Assistent antwortet dann auch aus Ihren eigenen Verfahrensanweisungen, Dokumenten des Qualitätsmanagements oder Betriebsanleitungen, jede Sammlung mit eigenen Zugriffsregeln. Nach unserer Schätzung nimmt der Server mit zwei Karten etwa 1,8 kW auf und passt an eine Zuleitung mit 230 V und 16 A, die bei 80 Prozent 2,94 kW trägt.
Ohne eigenen Serverraum betreibt unser Service Private AI/ML die Plattform auf dedizierter Hardware in einem Tier-3-Rechenzentrum in Litauen, innerhalb der EU. Ob eine gehostete Plattform nach Ihrer KI-Lizenz als „internal, isolated“ gilt, klären Sie mit DIN Media, bevor Sie sich dafür entscheiden. Unser Artikel ChatGPT Enterprise oder eigener KI-Server vergleicht beide Wege allgemein.
Wir bauen den Server auf Bestellung, vor der Lieferung montiert und getestet, auf Wunsch mit Betriebssystem, Treiber, CUDA und Container-Laufzeit; beschreiben Sie Ihre Normensammlungen und die Teams, die sie nutzen werden, und wir schlagen einen Aufbau vor, den Sie Ihrem Lizenzgeber vorlegen können.
Bevor die erste Norm in den Index kommt
- Bestand. Erfassen Sie alle Normenquellen im Unternehmen: Abonnements und Netzwerklizenzen bei DIN Media, ISO-Käufe, andere Normgeber, Kopien auf Dateifreigaben.
- Lizenz. Fragen Sie jeden Lizenzgeber, ob es eine KI-Lizenz für Ihre Nutzung gibt und was sie verlangt. Heute heißt das: die KI-Lizenz von DIN Media für DIN-Normen; für ISO eine gesonderte Lizenz von ISO, einem Mitglied oder einem von ISO bestellten Vertriebspartner.
- Aufbau schriftlich. Beschreiben Sie den Aufbau (Modell im Haus, keine externe API, kein Training, Zugriffsfilter, Löschung bei Lizenzende) und lassen Sie den Lizenzgeber bestätigen, dass er als intern und isoliert gilt.
- Sammlungen. Eine Sammlung je Lizenz, mit Metadaten zu Normgeber, Ausgabe, Lizenz und Enddatum.
- Nutzer. Ordnen Sie die lizenzierten Nutzer einer Rolle im Unternehmensverzeichnis zu und filtern Sie jede Suche danach.
- Antworten. Nennen Sie in jeder Antwort Norm, Ausgabe und Abschnitt, und schulen Sie die Nutzer, das Original zu prüfen.
- Lizenzende. Planen Sie die Löschung der Sammlung und ihrer Vektoren und testen Sie sie einmal vor dem Start.
Was wir liefern
Sie können dieses System bei uns kaufen: Unser Team bemisst die Konfiguration nach Ihrer Arbeitslast und Ihrem Budget und antwortet innerhalb eines Werktages. Wir bauen KI-Server auf Bestellung mit zwei, vier oder acht Karten der RTX PRO 6000 Server Edition, vor der Lieferung montiert und getestet, geliefert überallhin in der EU mit einem EU-Vertrag und einer Rechnung, mit Herstellergarantie auf jede Komponente, abgewickelt über uns; Mengen und Lieferzeit werden mit dem Angebot schriftlich bestätigt. Unser Service Private AI/ML mit unserem Engineering-Partner Vixen.UNO richtet das Modell, die Suche mit Zugriffsfiltern und die Anbindung an Ihr Verzeichnis ein. Die Lizenzen für die Normen selbst kommen von den Normgebern; wir verkaufen oder vermitteln sie nicht. Unser Leitfaden zum Kauf eines GPU-Servers für LLMs listet alle Konfigurationen, und unser Vergleich offener LLM-Lizenzen für Unternehmen behandelt die Lizenz des Modells selbst.
FAQ
Darf ich ISO- oder DIN-Normen in ChatGPT hochladen?
Gibt es eine KI-Lizenz für DIN-Normen?
Erlaubt die Text-und-Data-Mining-Schranke Normen in einem Firmen-RAG?
Was bedeutet „interne, isolierte KI-Umgebung“ technisch?
Welchen Server braucht eine interne KI für Normen?
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