BLOG · GUIDE ·

WDDM, TCC und MCDM: NVIDIA-Treibermodelle unter Windows, Umschalten und der richtige Modus

Eurokommerz, Wien, seit 2006: Private AI/ML · IT Managed Services · Enterprise Training · KI-Hardware & Software

IN KÜRZE
  • Unter Windows läuft eine NVIDIA-GPU in einem von drei Treibermodellen: WDDM für Grafik und Anzeige, TCC nur für Berechnungen, MCDM als reines Compute-Modell, das WSL2 nutzen kann; unter Linux gibt es die Einstellung nicht, nvidia-smi zeigt „N/A“
  • nvidia-smi schaltet das Modell mit -dm um (0 = WDDM, 1 = TCC laut CST-Leitfaden, 2 = MCDM laut NVIDIA-Mitarbeiter); der Befehl braucht Administratorrechte, scheitert bei angeschlossenem Monitor und startet den Treiber auf allen GPUs neu
  • NVIDIAs Hinweise zum Windows-Rechenzentrumstreiber (R595, 22. Oktober 2026) nennen TCC als Standardmodus der L40S, der L4 und der RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition und halten fest, dass WDDM-Funktionen auf Rechenzentrums-GPUs den vGPU-Treiber brauchen
  • CST Studio Suite 2026 empfiehlt TCC und verlangt es für GPU-Computing mit dem A-Solver sowie für MPI zusammen mit GPU-Computing unter Windows
  • Das Treibermodell ist ein anderer Schalter als der Display-Modus, den DisplayModeSelector setzt: Er schaltet die Bildschirmausgänge einer Karte ein oder aus und ist Voraussetzung für MIG

Geliefert von Eurokommerz: NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell  Preis und Verfügbarkeit anfragen →

Was WDDM, TCC und MCDM sind und worin sie sich unterscheiden

WDDM, TCC und MCDM sind die drei Treibermodelle, unter denen eine NVIDIA-GPU unter Windows laufen kann. WDDM ist das Anzeige-Treibermodell: Die Karte steuert Monitore an und bedient Grafik und Berechnungen zusammen. TCC und MCDM sind reine Compute-Modelle: TCC betreibt die Karte mit schnelleren Kernel-Starts und ohne Anzeige, und MCDM, das neuere Modell, macht sie anders als TCC auch aus WSL2 nutzbar.

NVIDIAs Dokumentation zu nvidia-smi, gelesen am 25. Oktober 2026, hält drei Punkte fest: „On Windows, the TCC, WDDM and MCDM driver models are supported“, „The TCC driver model is optimized for compute applications i.e. kernel launch times will be quicker with TCC“ und „The WDDM driver model is designed for graphics applications and is not recommended for compute applications.“

Unter Linux gibt es nichts zu wählen. Dieselbe Seite hält fest: „Linux does not support multiple driver models“. Beide Felder in nvidia-smi -q, Current und Pending, zeigen dort immer „N/A“. Dieser Artikel betrifft also Windows-Workstations und Windows-Server mit RTX-PRO- oder Rechenzentrumskarten; der typische Fall ist ein Simulations- oder CAE-Paket, das es nur für Windows gibt oder das sich je nach Modus anders verhält.

MODELLWOFÜRBILDAUSGABEWSL2
WDDMGrafik, Anzeige und Computejaja, laut CUDA-on-WSL-Leitfaden
TCCnur Computeneinnein
MCDMnur Computeneinja, laut NVIDIA-Mitarbeiter (2025)

NVIDIA-Dokumentation zu nvidia-smi (Abschnitt Driver Model) und CUDA on WSL User Guide (zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2026), beide gelesen am 25. Oktober 2026; NVIDIA-Entwicklerforum, Antwort eines NVIDIA-Mitarbeiters vom 11. Februar 2025 zu MCDM und WSL2.

In welchem Modell eine Karte startet

Für Rechenzentrumskarten steht die Antwort in NVIDIAs Release Notes zum Windows-Treiber. Der Rechenzentrumstreiber 597.30 aus dem Zweig R595, erschienen am 22. Oktober 2026, führt unter seinen Einschränkungen, dass „the default TCC mode in the NVIDIA driver does not support IOMMU-based isolation“, auf die Windows-Funktionen wie der DMA-Schutz angewiesen sind, und nennt L40, L40S, L20, L4 und RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition als betroffen. Release 582.70 aus R580 vom Juni 2026 enthält denselben Hinweis. Beide Releases unterstützen Windows Server 2025 und Windows Server 2022, und die Notes zu R595 führen RTX PRO 6000 Server Edition, RTX PRO 4500 Server Edition, die Workstation- und Max-Q-Edition der RTX PRO 6000, H200 NVL, L40S und L4 unter ihren GPUs.

KARTEMODELL AB WERKQUELLE
RTX PRO 6000 Server EditionTCC (Standard)Notes zu R595
L40S, L4TCC (Standard)Notes zu R595
RTX PRO 4500 Server Editionnicht angegebenmit nvidia-smi -q prüfen
H200 NVLnicht angegebenmit nvidia-smi -q prüfen
Karte mit MonitorWDDM-dm scheitert mit Monitor

NVIDIA Data Center GPU Driver Release Notes 595.112.07 (Linux) / 597.30 (Windows), Seite aktualisiert am 21. Oktober 2026, und 582.70 (Windows, R580); Dokumentation zu nvidia-smi; alle gelesen am 25. Oktober 2026.

Dieselben Notes enthalten eine zweite Angabe, an der viele Windows-Planungen hängen: „for any WDDM 2.0+ based functionality on Data Center GPUs, vGPU is required“. Einfach gesagt ist eine passiv gekühlte Serverkarte unter dem Bare-Metal-Rechenzentrumstreiber ein Rechengerät; Grafik über WDDM auf so einer Karte ist ein vGPU-Fall, mit dem vGPU-Treiber (früher GRID) und einer vGPU-Lizenz, den unser Leitfaden zu NVIDIA vGPU unter Hyper-V mit Windows Server 2025 für virtuelle Maschinen behandelt. Die Notes halten außerdem fest, dass Rechenzentrumsprodukte eine Anzeige bis 2560 × 1600 unterstützen.

Bei Workstation-Karten läuft die Karte, an der die Monitore hängen, in WDDM und muss dort bleiben: -dm von nvidia-smi schlägt fehl, wenn ein Monitor angeschlossen ist („will fail if a display is attached“). Der GPU-Leitfaden von CST formuliert es aus Anwendersicht: TCC „is not available for Quadro cards which are connected to a display/monitor“. Eine NVIDIA-Seite, die TCC- oder MCDM-Unterstützung je RTX-PRO-Blackwell-Workstation-Karte auflistet, haben wir nicht gefunden; auf einer Workstation mit mehreren GPUs ist nvidia-smi -q auf der Karte ohne Monitor die verlässliche Prüfung.

Wir liefern die RTX PRO 6000 Server Edition, die L40S und die L4 für Windows-Server-Hosts und die RTX-PRO-Workstation-Karten für Windows-Workstations; fragen Sie uns nach einer Kartenaufteilung je Host, und unser Team antwortet mit den Karten und dem Treibermodell, in dem jede läuft.

TCC-Modus aktivieren und umschalten mit nvidia-smi -dm

Umgeschaltet wird mit einer Option von nvidia-smi, ausgeführt in einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten. NVIDIA dokumentiert die Syntax als -dm TYPE (oder --driver-model=TYPE) und eine erzwingende Variante -fdm TYPE, die das Modell auch bei angeschlossenem Monitor ändert. Die Zahlenwerte stehen nicht auf NVIDIAs Dokumentationsseite; der GPU Computing Guide 2026 von CST nennt 1 für TCC und 0 für WDDM, und ein NVIDIA-Mitarbeiter nennt im NVIDIA-Entwicklerforum 2 für MCDM (geschrieben mit -g) und empfiehlt einen Treiber ab der Serie 570.

ZIELBEFEHLDOKUMENTIERT VON
GPUs und Indizes anzeigennvidia-smi -LCST-Leitfaden
GPU 0 auf TCCnvidia-smi -i 0 -dm 1CST-Leitfaden
GPU 0 auf WDDMnvidia-smi -i 0 -dm 0CST-Leitfaden
GPU 0 auf MCDMnvidia-smi -i 0 -dm 2Wert 2: NVIDIA-Mitarbeiter
Current, Pending zeigennvidia-smi -qNVIDIA-Doku zu nvidia-smi

CST Studio Suite 2026 GPU Computing Guide (Dassault Systèmes, Änderungshistorie bis 12. Juni 2026); Thread im NVIDIA-Entwicklerforum „Enabling WSL2 on TCC GPU (L4) by switching to MCDM“, Februar 2025; NVIDIA-Dokumentation zu nvidia-smi; alle gelesen am 25. Oktober 2026.

Vier Details von NVIDIAs Seite ersparen Überraschungen. Ohne -i betrifft die Änderung alle GPUs („will impact all GPUs“). Der Treiber wird für alle GPUs des Systems neu gestartet, gleich welche Karte umgestellt wurde; laufende Jobs auf anderen Karten brechen also ab. Mit --no-driver-restart wartet die Änderung auf einen manuellen Treiberneustart oder einen Neustart des Systems, und ein Systemneustart ist ohnehin nötig, wenn der Treiberneustart fehlschlägt („if the driver restart fails“). Der CST-Leitfaden sagt schlicht, nach dem Umschalten jeder Karte neu zu starten. Ältere Anleitungen wie die Hilfe zu Altair nanoFluidX 2022.1 schreiben den Befehl mit -g für die GPU; ein Nutzer im genannten Forumsthread berichtete 2025, dass -g nicht mehr angenommen wurde, und nutzte -i.

Der häufigste Fehler betrifft die Rechte. In einem Thread von 2022 im NVIDIA-Forum meldete eine Workstation-Karte ohne angeschlossenen Monitor für ein Administratorkonto „Unable to set driver model for GPU …: Insufficient Permissions“; der Wechsel klappte aus einer Eingabeaufforderung, die mit „Als Administrator ausführen“ gestartet wurde, gefolgt von einem Neustart.

Was sich mit dem Modell ändert

Anzeige und Remotedesktop. In TCC und MCDM steuert die Karte keinen Monitor an. Für die Fernarbeit hält der CST-Leitfaden fest, dass GPU-Computing über RDP mit Profi- und Rechenzentrumskarten unter seinen Bedingungen funktioniert, darunter eine LAN-Lizenz und kein Monitor an der GPU, und dass Karten, deren Bildausgang genutzt wird, CSTs GPU-Computing in einer Remotedesktop-Sitzung nicht ausführen können.

WSL2. NVIDIAs CUDA on WSL User Guide (12. Oktober 2026) bietet GPU-Beschleunigung in WSL2 „in WDDM mode“ an und nicht auf GPUs im TCC-Modus. MCDM schließt diese Lücke: Ein NVIDIA-Mitarbeiter schrieb im Februar 2025, dass MCDM solche GPUs in WSL2 sichtbar macht und dass WSL2 Windows 11 oder Windows Server 2025 voraussetzt. Nutzer im selben Thread, die eine L4 unter Windows Server 2022 mit Treiber 572.13 auf MCDM umstellten, sahen nach dem Neustart eine Warnung am Gerät im Geräte-Manager; planen Sie WSL2-Compute unter Windows Server also auf 2025. Unser Leitfaden zu CUDA unter WSL2 auf RTX-PRO-Workstations behandelt die Workstation-Seite.

Sicherheitsfunktionen. Der IOMMU-Hinweis oben bedeutet, dass auf L40S, L4 und RTX PRO 6000 Server Edition der Standardmodus TCC nicht mit dem DMA-Schutz von Windows zusammenarbeitet. Verlangt die Sicherheitsvorgabe eines Servers diesen Schutz, klären Sie das vor der Hardwarewahl.

Was kein Modell ändert. Manche CUDA-Grenzen unter Windows sind Plattformgrenzen. NVIDIAs CUDA Programming Guide hält fest, dass die ältere CUDA-IPC-API nur unter Linux unterstützt wird („only supported on Linux“) und dass Unified Memory unter Windows wie auf Geräten ohne gleichzeitigen Managed-Zugriff arbeitet, mit einem Rückfall auf gemappten Speicher, wo GPUs den Speicher der anderen nicht einblenden können. Ein Mehr-GPU-Code, der auf diese Funktionen baut, gehört auf Linux, eine Entscheidung, die unser Artikel Windows Server oder Linux für den GPU-Server durchgeht.

Was Simulationssoftware verlangt

CST Studio Suite ist der klarste Fall. Der GPU Computing Guide 2026 schreibt, „the GPUs should be operate in TCC mode“, wo das möglich ist, weil in WDDM „two sources (display and the application) are battling for the same hardware“; „the TCC mode is currently required for A-solver GPU computing“; für MPI zusammen mit GPU-Computing unter Windows „the TCC mode of the GPU hardware must be enabled“; und „GPUs running in WDDM instead of TCC mode might eventually fail during memory allocations“. Der Leitfaden führt die Workstation-Karte RTX PRO 6000 Blackwell, die RTX PRO 5000 Blackwell und ab 2026 SP5 die RTX PRO 4500 Blackwell unter den unterstützten Karten, jeweils mit Vermerk zur reduzierten doppelten Genauigkeit, sowie H200 NVL und L40S unter den Serverkarten; die RTX PRO 6000 Server Edition führt er nicht. Die Kartenwahl für CST und HFSS behandelt unser Artikel zu GPUs für EM-Simulation mit CST Studio und HFSS.

Andere Hersteller sind weniger streng. Altairs Hilfe zu nanoFluidX 2022.1 beschreibt WDDM als üblichen Standard auf Workstations und TCC als reinen Compute-Modus und berichtet, dass ihre Tests „have not shown a distinct advantage in using TCC mode as of version 2021.2“: kein signifikanter Unterschied auf einer Desktop-Karte und etwa die dreifache Laufzeit in TCC auf einer mobilen GPU. Prüfen Sie den GPU-Leitfaden jeder Solver-Version, die Sie einsetzen; der verlangte Modus entscheidet, ob eine Workstation eine zweite Karte braucht. Zur CFD-Auslegung siehe unseren Vergleich GPUs für CFD-Simulation: H200 NVL und RTX PRO 6000, für FEM GPUs für Ansys Mechanical und Abaqus.

Wir liefern RTX-PRO-Workstation-Karten und Server-Edition-Karten, einzeln oder in Workstations und Servern nach Maß; schicken Sie uns Solver, Version und Anzahl der Nutzer, und unser Team antwortet mit einer Kartenaufteilung, die zum Treibermodell passt, das die Software verlangt.

Cloud-Instanzen und VMs, die in MCDM oder TCC feststecken

Ein Thread im NVIDIA-Entwicklerforum vom August 2026 zeigt die Seite der Serverkarten. Ein Nutzer fand auf einer Windows-Instanz in einer Public Cloud mit RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition die Karte in MCDM vor, brauchte WDDM, weil ein Simulationspaket sonst nicht startete, und konnte nicht mit nvidia-smi umschalten; DisplayModeSelector bot nur den Compute-Modus an. Die Installation des GRID-Treibers (vGPU) löste das Problem, was zu NVIDIAs Hinweis passt, dass WDDM-Funktionen auf Rechenzentrums-GPUs den vGPU-Treiber brauchen.

Für eigene Server folgt die Regel aus demselben Hinweis. Eine Windows-VM, die auf einer Server Edition, einer L40S oder einer L4 Grafik zeigen soll, bekommt ein vGPU-Profil oder den vGPU-Gasttreiber mit Lizenz; eine Windows-Compute-VM oder ein Bare-Metal-Windows-Server kann mit dem Rechenzentrumstreiber in TCC bleiben. Welche Hypervisoren und Profile NVIDIA je Karte unterstützt, steht in unserer Übersicht NVIDIA vGPU: unterstützte Hypervisoren je GPU.

Der Display-Modus ist ein anderer Schalter

Das Treibermodell wird oft mit dem Display-Modus verwechselt. NVIDIAs Werkzeug DisplayModeSelector schaltet eine Karte zwischen Grafikmodus mit aktiven Bildausgängen und Compute-Modus mit abgeschalteten Bildausgängen um. RTX PRO 6000 Server Edition und L40S werden laut NVIDIAs Seiten zu validierten vGPU-Plattformen im Display-off-Modus ausgeliefert und müssen für vGPU darin bleiben, und MIG auf RTX PRO 6000 und RTX PRO 5000 setzt Linux und den Compute-Display-Modus voraus, wie unsere MIG-Anleitung Schritt für Schritt mit den Werkzeugversionen ausführt. Die beiden Einstellungen sind getrennt: DisplayModeSelector setzt den Display-Modus, nvidia-smi das Treibermodell, und nur das Treibermodell ist Windows-spezifisch. Im genannten Forumsthread empfahl eine Antwort die Option --listgpumodes des Werkzeugs, um zu sehen, welche Modi eine Karte erlaubt.

Welche Konfiguration für welche Windows-Aufgabe

AUFGABEAUFBAUMODELL
CAD oder 3D auf einer KarteWorkstation-Karte steuert MonitoreWDDM
CST-A-Solver oder MPI + GPUCompute-Karte ohne MonitorTCC
CUDA in WSL2Windows 11 oder Server 2025WDDM oder MCDM
Windows Server, nur ComputeServer Edition, L40S oder L4TCC (Standard)
Grafik auf einer ServerkartevGPU-Treiber und LizenzWDDM über vGPU

unsere Zusammenfassung der oben zitierten Aussagen von NVIDIA, CST und Altair, Oktober 2026.

Auf einer Workstation ist der saubere Aufbau für CST oder einen ähnlichen Solver zweigeteilt: eine Karte in WDDM für die Monitore und eine oder mehrere Compute-Karten in TCC. NVIDIA erlaubt bis zu vier RTX PRO 6000 Max-Q in einer Workstation, eine Solver-Workstation kann also mehrere Compute-Karten hinter einer Anzeigekarte tragen. Die Unterschiede bei Leistungsaufnahme und Kühlung zeigt unser Vergleich RTX PRO 6000 Workstation, Max-Q und Server Edition. In einem Rack-Server unter Windows Server bleibt die passive Server Edition ein Rechengerät in TCC, und Grafiknutzer erreichen sie über vGPU.

Was wir liefern

Wir liefern die RTX PRO 6000 als Workstation-, Max-Q- und Server Edition, die RTX PRO 5000, 4500 und 4000, die L40S, die L4 und die H200 NVL als Karten mit Herstellergarantie und bauen Workstations und KI-Server nach Maß, vor der Lieferung montiert und getestet, auf Wunsch mit Betriebssystem und Treibern. Mengen und Lieferzeit werden mit dem Angebot schriftlich bestätigt, mit einem EU-Vertrag und einer Rechnung.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen TCC und WDDM?
WDDM ist das Anzeige-Treibermodell von Windows: Die Karte steuert Monitore an und führt Grafik und Berechnungen zusammen aus. TCC betreibt die Karte als reines Rechengerät mit schnelleren Kernel-Starts und ohne Bildausgabe. NVIDIA bezeichnet WDDM als nicht empfohlen für Compute-Anwendungen. Unter Linux gibt es beides nicht.
Wie aktiviere ich den TCC-Modus einer NVIDIA-GPU?
In einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten: nvidia-smi -L für den Index, dann nvidia-smi -i 0 -dm 1 für GPU 0, danach neu starten. Der Befehl scheitert, wenn an dieser Karte ein Monitor hängt. nvidia-smi -i 0 -dm 0 stellt sie zurück auf WDDM.
Was ist MCDM im NVIDIA-Treiber?
MCDM ist unter Windows ein reines Compute-Treibermodell wie TCC, mit dem zusätzlich WSL2 die GPU nutzen kann. NVIDIA-Mitarbeiter nennen nvidia-smi -dm 2 mit einem Treiber ab der Serie 570 und Windows 11 oder Windows Server 2025 als Voraussetzung für WSL2.
Unterstützt die RTX PRO 6000 den TCC-Modus?
NVIDIAs Hinweise zum Rechenzentrumstreiber vom Oktober 2026 nennen TCC als Standardmodus der RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition. Für Workstation- und Max-Q-Edition veröffentlicht NVIDIA keine Liste je Karte; eine Karte ohne Monitor lässt sich mit nvidia-smi prüfen und umschalten.
Warum lässt sich WDDM auf einer Rechenzentrums-GPU nicht einstellen?
NVIDIAs Hinweise zum Rechenzentrumstreiber halten fest, dass WDDM-Funktionen auf Rechenzentrums-GPUs den vGPU-Treiber brauchen. Ein Nutzer mit einer RTX PRO 6000 Server Edition, die auf einer Cloud-Instanz in MCDM feststeckte, löste das im August 2026 mit dem GRID-Treiber (vGPU).
Braucht CST Studio Suite den TCC-Modus?
Der GPU Computing Guide 2026 von CST empfiehlt TCC, verlangt es für GPU-Computing mit dem A-Solver und für MPI zusammen mit GPU-Computing unter Windows und warnt, dass GPUs in WDDM bei Speicherzuweisungen scheitern können.

Wir liefern RTX-PRO-Workstation- und Server-Edition-Karten, L40S und H200 NVL, einzeln oder in Workstations und Servern, eingerichtet für Ihren Solver. Beschreiben Sie Ihre Aufgabe in wenigen Sätzen, unser Team hilft Ihnen weiter. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

Mit einem Experten sprechen
Mit einem Experten sprechen

Wir antworten innerhalb eines Werktages

Mit dem Absenden stimmen Sie zu, dass wir Ihre Angaben zur Beantwortung Ihrer Anfrage verarbeiten; siehe unsere Datenschutzerklärung.

request@eurokommerz.at
Jordangasse 7, 1010 Wien