NVIDIA AI Enterprise
und vGPU-Lizenzen
Die Lizenzen werden anders gezählt, als die meisten annehmen: einmal pro GPU, einmal pro gleichzeitig aktivem Nutzer. Sich hier zu irren, kostet in beide Richtungen.
Was wir lizenzieren
Das sind die Lizenzen, die darüber entscheiden, ob die gekaufte Karte das kann, wofür Sie sie gekauft haben. Sie stehen im Angebot, gemeinsam mit der Hardware, nicht danach.
| Lizenz | Gezählt nach | Wofür | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| NVIDIA AI Enterprise | pro GPU | Der unterstützte KI-Software-Stack und Compute-vGPU, auf NVIDIA-Certified Systems | Bei jeder H200 NVL fünf Jahre enthalten; für L40S, L4 und RTX PRO pro GPU zu kaufen. |
| RTX vWS (Virtual Workstation) | pro gleichzeitig aktivem Nutzer | Volle Workstation-Grafik in einer VM | Nicht pro Karte. Hier verrechnen sich Budgets. |
| Virtual PC / Virtual Apps | pro gleichzeitig aktivem Nutzer | Desktop- und Anwendungs-Streaming | vApps streamt ein Display mit 1280×1024. |
| MIG | auf Bare Metal nicht lizenziert | Hardware-Partitionierung der Karte | Auf Bare Metal kostenlos; MIG-gestützte vGPU in VMs braucht die vGPU-Lizenz. MIG-Instanzen auf verschiedenen GPUs haben kein Peer-to-Peer, weder über PCIe noch über NVLink, und NCCL funktioniert mit MIG nicht. |
Alle genannten Lizenzen sind auf Bestellung verfügbar. Die Lieferzeit wird mit jedem Angebot bestätigt.
Nicht nur ein Karton auf der Palette
Ein Vertragspartner in Wien. Kein grenzüberschreitender Einkauf, kein Import, den Sie selbst abwickeln.
Wenn eine Karte eine Lizenz braucht, um das zu tun, wofür Sie sie gekauft haben, steht sie im Angebot, und fällt nicht erst nach drei Monaten auf.
Unser Partner Vixen.UNO plant, implementiert und betreut. Unter demselben Vertrag, oder gar nicht. Ihre Entscheidung.
Herstellergarantie läuft über uns, Support gemeinsam mit dem Team, das das System betreibt.
Welche passt zu Ihnen
Danach wird eine Grafik-vGPU gedrosselt und nach 24 Stunden ohne Lizenz weiter gedrosselt, wie es NVIDIAs aktueller Leitfaden zur Client-Lizenzierung (29. September 2026) beschreibt; eine Compute-vGPU (C-Profile) fällt auf Leerlaufniveau. Bei einer Compute-vGPU stellt sich die volle Leistungsfähigkeit laut NVIDIA wieder her, sobald sie eine gültige Lizenz erhält. Dokumentiertes Verhalten, kein Defekt, und die häufigste Überraschung, wegen der man uns anruft.
Zur vollständigen Analyse →MIG schneidet die Karte in Hardware: Jede Instanz bekommt eigene Rechenblöcke und eigene Speicherbandbreite. vGPU teilt Zeit und braucht eine Lizenz: pro gleichzeitigem Nutzer für Grafik, pro GPU für Compute. Die RTX PRO 6000 Blackwell teilt sich in bis zu vier Instanzen zu 24 GB; die L40S hat gar keine Hardware-Partitionierung.
Zur vollständigen Analyse →NVIDIAs Sizing Guide nennt zwei bis vier schwere Nutzer pro RTX PRO 6000 Server Edition und sechs bis acht leichte pro RTX PRO 4500 Server Edition. Er merkt zudem an, dass der Best-Effort-Scheduler oft zwei- bis dreifache Überbuchung erlaubt.
Zur vollständigen Analyse →Wann wir nicht die richtige Wahl sind
Lizenzierung, kurz gefasst
Ist AI Enterprise pro GPU oder pro Server?
Brauche ich eine Lizenz für MIG?
Was passiert, wenn eine Lizenz abläuft?
Welche Hypervisoren unterstützen MIG-gestützte vGPU?
Kann ich Lizenzen und Hardware unter einem Vertrag kaufen?
Aus unserem Engineering-Blog
Die Zahlen pro Karte, Lizenzen pro Nutzer für Grafik und pro GPU für Compute, und wo das Setup bricht.
Artikel lesen →Welche Knoten Karten aufnehmen, was auf AHV läuft und welche Grenzen die Planung eines Multi-GPU-Clusters bestimmen.
Artikel lesen →Nur eine der drei hat vGPU: der vollständige Vergleich.
Artikel lesen →Angebot anfragen
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