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GPU-Server-Zulufttemperatur: 25, 30 oder 35 °C für RTX PRO 6000 Server Edition, H200 NVL

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IN KÜRZE
  • ASHRAE empfiehlt für die Klassen A1 bis A4 18 bis 27 °C an der Ansaugseite des Servers; zulässig sind 15 bis 32 °C (A1), 10 bis 35 °C (A2), 5 bis 40 °C (A3) und 5 bis 45 °C (A4)
  • Dell begrenzt seine Achtkartenserver PowerEdge XE7740 und XE7745 mit RTX PRO 6000 Server Edition oder H200 NVL auf 30 °C Umgebungs­temperatur, mit L40S oder L4 auf 35 °C
  • Lenovo setzt für zwei RTX PRO 6000 Server Edition im 2U-Server SR650a V4 25 °C, auch für vier auf 450 W begrenzte Karten, und für zwei H200 NVL 30 °C; Supermicro gibt seinen 4U-Server SYS-422GA-NRT mit acht Karten der Server Edition für 35 °C an
  • NVIDIAs Product Brief verlangt für den Kühlkörper der Server Edition 43 CFM bei 25 °C Zuluft, 51 CFM bei 30 °C und 65 CFM bei 35 °C: Ein wärmerer Raum bedeutet mehr Luftstrom der Lüfter für dieselbe Karte
  • Ein Serverraum am oberen Ende des von ASHRAE empfohlenen Bereichs, 27 °C, hat noch 3 °C bis zu Dells Grenze und liegt schon über Lenovos 25 °C für die Konfiguration mit zwei Karten der Server Edition

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Welche Zulufttemperatur ein GPU-Server braucht

Ein GPU-Server mit der NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition oder der NVIDIA H200 NVL braucht Zuluft von höchstens 25, 30 oder 35 °C, je nach Gehäuse. Dell setzt in seinen Achtkartenservern PowerEdge XE7740 und XE7745 für beide Karten 30 °C, Lenovo für zwei Karten der Server Edition im 2U-Server SR650a V4 25 °C und Supermicro für acht Karten der Server Edition im 4U-Server SYS-422GA-NRT 35 °C. Der von ASHRAE empfohlene Bereich für den Serverraum liegt bei 18 bis 27 °C; ein darauf ausgelegter Raum passt also zu allen drei, an seinem oberen Ende aber mit wenig Reserve.

Die Grenzen unterscheiden sich, weil nicht die Karte sie festlegt. NVIDIA gibt an, wie viel Luft seine passiven Karten bei einer bestimmten Temperatur brauchen, und der Serverhersteller entscheidet mit Lüftern, Luftführungen und Steckplatzanordnung, bis zu welcher Raumtemperatur sein Gehäuse diese Luft liefert. Dieselbe 600-W-Karte erhält deshalb in jedem Server eine andere Grenze. Für ein Unternehmen, das ein oder zwei GPU-Server in einen vorhandenen Raum stellen will, ist die Zulufttemperatur am Rackplatz der Wert, den es vor der Wahl des Gehäuses messen sollte.

ASHRAE-Klassen A1 bis A4: empfohlen und zulässig

Das Technical Committee 9.9 von ASHRAE veröffentlicht die thermischen Richtlinien, nach denen Serverhersteller ihre Geräte einstufen. Die Referenzkarte zur fünften Ausgabe der Thermal Guidelines for Data Processing Environments (2021) nennt einen empfohlenen Bereich für alle luftgekühlten Klassen und einen weiteren zulässigen Bereich je Klasse.

KLASSEEMPFOHLENZULÄSSIGABSENKUNG ÜBER 900 M
A118 bis 27 °C15 bis 32 °C1 °C je 300 m
A218 bis 27 °C10 bis 35 °C1 °C je 300 m
A318 bis 27 °C5 bis 40 °C1 °C je 175 m
A418 bis 27 °C5 bis 45 °C1 °C je 125 m
H1 (hohe Dichte)18 bis 22 °C15 bis 25 °C1 °C je 500 m

Referenzkarte von ASHRAE TC 9.9 „2021 Equipment Thermal Guidelines for Data Processing Environments“ aus der fünften Ausgabe, gelesen am 24. Oktober 2026. Die Feuchtegrenzen unterscheiden sich je Klasse und stehen auf der Karte.

Die beiden Bereiche beantworten verschiedene Fragen. Nach ASHRAE sollen Rechenzentren für den empfohlenen Bereich ausgelegt und darin betrieben werden, während die Hersteller im zulässigen Bereich prüfen, ob ihre Geräte funktionieren. Die Karte ergänzt, dass der zulässige Bereich die Funktion der Geräte beschreibt und keine Aussage über ihre Zuverlässigkeit trifft. Sie begrenzt außerdem, wie schnell sich die Temperatur ändern darf: 20 °C in einer Stunde und höchstens 5 °C in 15 Minuten für Geräte außer Bandlaufwerken.

Dell stuft den XE7740 und den XE7745 nach „Continuous Operation Specifications for ASHRAE A2“ ein: 10 bis 35 °C unter 900 m Höhe; darüber sinkt das Maximum um 1 °C je 300 m. Supermicro nennt für den SYS-422GA-NRT 10 bis 35 °C, denselben Bereich wie A2. Für diese Server beschreibt A2 nur den allgemeinen Bereich: Die GPU-Konfigurationen haben eigene, niedrigere Grenzen.

Zuluftgrenzen je Gehäuse und GPU

Die Tabelle fasst die Grenzen aus den Dokumenten der Hersteller zusammen. Dell schreibt „RTX Pro 6000“ für die passive 600-W-Karte, also die Server Edition.

SERVERGPUSMAX. ZULUFTBEDINGUNG
Dell XE7740, 4U8 × H200 NVL30 °CHPR-Platinum-Lüfter
Dell XE7740, 4URTX PRO 6000 SE30 °C35 °C mit vier in den mittleren Slots
Dell XE7740, 4UL40S oder L435 °CHPR-Platinum-Lüfter
Dell XE7745, 4URTX PRO 6000 SE30 °C8 × E3.S-NVMe, ohne hintere Laufwerke
Dell XE7745, 4UH200 NVL30 °Cwie oben
Dell XE7745, 4UL40S oder L435 °Cwie oben
Lenovo SR650a V4, 2U2 × RTX PRO 6000 SE25 °C600-W-Luftführung und Ultra-Lüfter
Lenovo SR650a V4, 2U4 × SE mit 450 W25 °CUltra-Fan-Module-Kit
Lenovo SR650a V4, 2U2 × H200 NVL30 °C25 °C mit BlueField-3 B3220
Supermicro SYS-422GA-NRT8 × RTX PRO 6000 SE35 °Cmit 5 × BlueField-3, 4U
2CRSi Godì 1.8SP5-D, 5U8 × 300 bis 350 W25 °CBetriebsbereich 10 bis 25 °C

Dell PowerEdge XE7740 Technical Guide Rev. A04 (Tabelle 51, April 2026) und XE7745 Technical Guide Rev. A09 (September 2026); thermische Regeln von Lenovo zum ThinkSystem SR650a V4 (pubs.lenovo.com) und Produktleitfaden LP2128 (aktualisiert am 20. Oktober 2026); Datenblatt Supermicro SYS-422GA-NRT; Produktseite 2CRSi Godì 1.8SP5-D (ohne Datum). Alle gelesen am 24. Oktober 2026.

Drei Punkte fallen auf. Erstens hebt Lenovos 450-W-Begrenzung die Grenze nicht an: Vier begrenzte Karten der Server Edition im 2U-Server SR650a V4 brauchen weiterhin 25 °C, wie zwei Karten mit voller Leistung. Zweitens haben die Netzwerkkarten eigene Grenzen. Dell begrenzt das DAC-Kabel einer BlueField-3-B3220-DPU im XE7745 auf 30 °C, und Lenovo senkt die Konfiguration mit H200 NVL von 30 auf 25 °C, wenn eine B3220 eingebaut ist. Drittens schneiden die 4U-Gehäuse besser ab als das 2U-Gehäuse: Supermicro und Dell kühlen acht 600-W-Karten bei 35 bzw. 30 °C, Lenovos 2U-Server zwei bei 25 °C.

Der französische Hersteller 2CRSi nennt für sein 5U-Gehäuse die RTX PRO 6000 Max-Q und die RTX PRO 5000 mit 300 bis 350 W je Karte und einen Betriebsbereich von nur 10 bis 25 °C. Die Max-Q ist NVIDIAs Workstation-Karte mit Radiallüfter, und viele Serverhersteller listen sie für ihre GPU-Server nicht. Für den Dauerbetrieb im Rack empfehlen wir die RTX PRO 6000 Server Edition in einem Gehäuse, für das der Hersteller sie listet, wie unser Vergleich von Max-Q und Server Edition im Server mit vier GPUs erklärt.

Wir bauen Server mit zwei, vier oder acht RTX PRO 6000 Server Edition oder H200 NVL für den Raum, in dem sie stehen; schicken Sie uns die am Rackplatz gemessene Zulufttemperatur, und wir antworten mit dem passenden Gehäuse und der Kartenzahl.

Was die Karte braucht: NVIDIAs Luftstromtabelle

NVIDIAs Product Brief zur RTX PRO 6000 Server Edition, SP-12355-001_v02 vom Juni 2025, gibt der Karte einen Umgebungsbereich von 10 bis 45 °C und einen Mindestluftstrom je Zulufttemperatur am Kühlkörper. Die Temperatur in der Tabelle ist die der Luft, die die Karte erreicht, nachdem sie die Front des Servers durchströmt hat, und der Luftstrom setzt voraus, dass die Luft vollständig durch den Kühlkörper geführt wird.

ZULUFT KÜHLKÖRPERMIN. LUFTSTROM8 KARTEN
25 °C43 CFM344 CFM
30 °C51 CFM408 CFM
35 °C65 CFM520 CFM
40 °C84 CFM672 CFM
45 °C125 CFM1.000 CFM

NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition Product Brief SP-12355-001_v02, Tabelle 3-1, gelesen am 24. Oktober 2026. Spalte für acht Karten: Minimum je Karte × 8 nach unserer Rechnung, ohne Bypass-Luft.

Von 25 auf 35 °C steigt der Luftbedarf einer Karte um etwa die Hälfte, 65 gegenüber 43 CFM, und von 35 auf 45 °C verdoppelt er sich nahezu noch einmal. Die Lüfter des Servers gleichen das mit höherer Drehzahl aus, was Lüfterleistung kostet und die Lautstärke erhöht. Dell gibt für seine Achtkartenserver 87 dB(A) bei Volllast und 35 °C an und nennt niedrigere Werte bei niedrigerer Raumtemperatur. Der Brief hält außerdem fest, dass 43 CFM das Minimum sind, sobald die Karte Strom erhält, also auch im Leerlauf.

Reicht die Luft nicht, schützt sich die Karte selbst. Der Brief beschreibt eine Hardware-Drosselung, die den Kerntakt um 50 Prozent senkt, mit deutlichen Folgen für die Leistung, und eine Hardware-Abschaltung, die nur bei einem Ausfall der Kühlung auftreten soll, etwa bei einem Lüfterdefekt. Die H200 NVL ist eine passive Karte mit bidirektionalem Kühlkörper und hat in ihrem Product Brief PB-12128-001_v01 denselben Umgebungsbereich von 10 bis 45 °C. Ihre 30 °C bei Dell und Lenovo zeigen, dass das Gehäuse bestimmt, wie warm der Raum werden darf; der Bereich der Karte selbst ist weiter.

Was das für den Serverraum eines Unternehmens bedeutet

Ein Raum, der für den von ASHRAE empfohlenen Bereich ausgelegt ist, liefert 18 bis 27 °C an den Ansaugseiten der Server. Bei 27 °C bleiben 3 °C bis zu Dells 30 °C für RTX PRO 6000 Server Edition und H200 NVL, 8 °C bis zu Supermicros 35 °C und keine Reserve zu Lenovos 25 °C für die Konfiguration mit zwei Karten. Ein Raum mit 22 °C hat für alle genug Spielraum. Die Frage für das IT-Team lautet, wo in diesem Bereich der Raum am heißesten Nachmittag des Jahres liegt, in der Höhe im Rack, in der der GPU-Server sitzen wird.

Drei Situationen heben die Zuluft über den Sollwert des Kühlgeräts. Warme Abluft kann durch leere Höheneinheiten zur Rackfront zurückströmen, was Blindbleche verhindern, wie unser Leitfaden zu luftgekühlten KI-Servern im 10-kW-Rack beschreibt. Ein GPU-Server bringt seine volle Last als Wärme in den Raum, nach unserer Schätzung im Leitfaden zum Stromanschluss von GPU-Servern 6,3 kW für acht 600-W-Karten, und ein für weniger ausgelegter Raum erwärmt sich. Und fällt ein Kühlgerät aus, steigt die Temperatur, bis die übrigen Geräte oder eine Abschaltung sie aufhalten. ASHRAEs Grenze von 5 °C je 15 Minuten zeigt dann, wie wenig Zeit ein Raum mit kleiner Reserve hat.

Für die Geschäftsführung läuft die Entscheidung auf zwei Zahlen hinaus: die gemessene Zulufttemperatur am geplanten Rackplatz unter der heutigen Last und die Grenze, die der Serverhersteller für die Konfiguration dokumentiert. Bleibt die erste im Sommer einige Grad unter der zweiten, eignet sich der Raum für den Server; sonst braucht der Raum mehr Kühlleistung oder die Konfiguration ein Gehäuse mit höherer Grenze.

ZULUFT IM SOMMERWAS PASSTHINWEISE
bis 25 °Cjede Konfiguration der Tabelleauch innerhalb von Lenovos 2U-Grenze
25 bis 30 °CDells Achtkartengehäuse, 2 × H200 NVL in Lenovos 2Ubei 30 °C keine Reserve mehr
30 bis 35 °CSupermicro 8 × SE; Server mit L40S oder L4auch Kabel und Netzwerkkarten prüfen
über 35 °Ckeine davonmehr Kühlung, bevor der Server kommt

Unsere Lesart der Grenzen aus der Tabelle oben. Die Reserven im Raum sind unsere Empfehlung, kein Herstellerwert.

Höhe, Netzwerkkarten und weitere Grenzen

Der allgemeine Bereich von Dells A2-Einstufung sinkt oberhalb von 900 m um 1 °C je 300 m. An einem Standort auf 1.500 m sinkt das Maximum nach unserer Rechnung um 2 °C, von 35 auf 33 °C. Dells Tabellen der GPU-Grenzen sagen nicht, ob diese Absenkung auch für die 30 °C der GPUs gilt; planen Sie so, als gälte sie, oder fragen Sie den Hersteller nach der genauen Konfiguration.

Netzwerk- und Speicherteile haben eigene Grenzen. Dell verlangt für OCP-Karten ab 100 Gb optische Kabel oder DACs für 85 °C und begrenzt das DAC-Kabel einer BlueField-3 B3220 im XE7745 auf 30 °C Umgebungs­temperatur. Lenovos thermische Regeln senken die Grenze des SR650a V4 für eine Konfiguration mit H200 NVL und B3220 auf 25 °C, und mit GPU-Luftleitblech begrenzen sie die Speichermodule auf 128 GB. Dells Grenzen für den XE7745 gelten für die Konfiguration mit acht E3.S-NVMe-Laufwerken und ohne hintere Laufwerke. Eine Konfiguration mit schneller Netzwerkkarte, mehr Arbeitsspeicher oder mehr Laufwerken kann deshalb eine niedrigere Grenze haben, als die GPU allein vermuten lässt; darum prüfen wir die ganze Stückliste gegen die thermischen Tabellen, nicht nur die Karten.

Zuluft und Karten im Betrieb prüfen

Messen Sie die Zulufttemperatur an der Front des Servers, nicht am Thermostat des Raums. Der Management-Controller des Servers meldet seinen eigenen Zuluftsensor, und sein Protokoll zeigt die Höchstwerte einer Sommerwoche besser als eine einzelne Messung. Für die Karten listet nvidia-smi -q -d TEMPERATURE die Drossel- und Abschalttemperaturen jeder GPU und nvidia-smi -q -d PERFORMANCE die Gründe für Taktabsenkungen. NVIDIAs Dokumentation beschreibt „HW Thermal Slowdown“ als Senkung des Kerntakts um den Faktor 2 oder mehr wegen zu hoher Temperatur und „SW Thermal Slowdown“ als Takt unter dem angeforderten Wert, weil die GPU über ihrer maximalen Betriebstemperatur liegt.

Erscheint einer dieser Gründe unter Last, fehlt den Karten Luft: Die Zuluft ist für das Gehäuse zu warm, die Lüfter entsprechen nicht der verlangten Bestückung, oder Blenden und Füllteile fehlen. Ein Lauf der geplanten Arbeitslast in Ihrem Abnahmetest und noch einmal in den ersten warmen Wochen zeigt, ob der Raum hält. Für einen Rechner außerhalb eines Rechenzentrums behandelt unser Leitfaden zum GPU-Server im Büro auch Lautstärke und Abwärme, und GPU-Rack: Strom und Kühlung den Luftstrom je Kilowatt. Unsere Checkliste Serverraum für einen GPU-Server vorbereiten geht Kühlung, Strom und Bodenlast der Reihe nach durch, und unser Leitfaden zur USV für GPU-Server behandelt, was bei einem Stromausfall geschieht.

Wir prüfen Raumtemperatur, Stromanschluss und Rackplatz, bevor wir ein Angebot machen; beschreiben Sie Ihren Serverraum und seine Kühlung, und wir nennen Ihnen die Konfiguration, die dort innerhalb der Herstellergrenzen läuft.

Was wir liefern

Sie können dieses System bei uns kaufen: Unser Team legt die Konfiguration auf Ihre Arbeitslast und Ihr Budget aus und antwortet innerhalb eines Werktages. Wir bauen KI-Server auf Bestellung mit zwei, vier oder acht RTX PRO 6000 Server Edition oder H200 NVL, luftgekühlt, mit Gehäuse, Lüftern und Netzwerkkarten passend zur Zulufttemperatur Ihres Raums. Unser Einstiegsserver hat zwei RTX PRO 6000 Server Edition, der Inferenzknoten vier und der Trainingsknoten acht H200 NVL mit NVLink-Brücken. Jeder Server wird vor der Lieferung montiert und getestet, jede Komponente hat Herstellergarantie, und Sie erhalten einen EU-Vertrag und eine EU-Rechnung. Auf Wunsch nehmen wir den Server vor Ort in Betrieb.

FAQ

Welche Zulufttemperatur braucht ein GPU-Server?
Das hängt vom Gehäuse ab. Dell erlaubt mit RTX PRO 6000 Server Edition oder H200 NVL in seinen Achtkartenservern XE7740 und XE7745 30 °C, Lenovo für zwei Karten der Server Edition im 2U-Server SR650a V4 25 °C und Supermicro für acht Karten der Server Edition im SYS-422GA-NRT 35 °C. ASHRAE empfiehlt für den Raum 18 bis 27 °C.
Welche Temperaturbereiche haben die ASHRAE-Klassen A1, A2, A3 und A4?
Empfohlen sind für alle vier Klassen 18 bis 27 °C. Zulässig sind nach den thermischen Richtlinien von ASHRAE aus 2021 15 bis 32 °C für A1, 10 bis 35 °C für A2, 5 bis 40 °C für A3 und 5 bis 45 °C für A4. Dell stuft seine Achtkartenserver XE7740 und XE7745 für A2 ein, mit niedrigeren Grenzen für ihre GPU-Konfigurationen.
Welche maximale Umgebungs­temperatur gilt für einen Server mit H200 NVL?
30 °C in Dells XE7740 und XE7745 mit acht Karten und in Lenovos SR650a V4 mit zwei, dort 25 °C, wenn eine BlueField-3 B3220 eingebaut ist. NVIDIAs Product Brief gibt der Karte selbst einen Umgebungsbereich von 10 bis 45 °C; maßgeblich ist die Grenze des Servers.
Wie viel Luftstrom braucht eine RTX PRO 6000 Server Edition?
NVIDIAs Product Brief verlangt durch den Kühlkörper mindestens 43 CFM bei 25 °C Zuluft, 51 CFM bei 30 °C, 65 CFM bei 35 °C und 125 CFM bei 45 °C, vollständig geführt. Acht Karten brauchen nach unserer Rechnung mindestens 344 CFM bei 25 °C und 520 CFM bei 35 °C, ohne Bypass-Luft.
Erlaubt eine Begrenzung auf 450 W eine höhere Zulufttemperatur?
Nicht in Lenovos Dokumenten: Der SR650a V4 braucht für vier auf 450 W begrenzte RTX PRO 6000 Server Edition 25 °C, wie für zwei Karten mit voller Leistung. Die Begrenzung senkt Strom und Abwärme im Raum, maßgeblich bleibt aber die Grenze, die der Hersteller für die Konfiguration setzt.
Kann ein GPU-Server in einem Serverraum mit 30 °C laufen?
Nur in einem Gehäuse mit höherer Grenze. Supermicros SYS-422GA-NRT nimmt acht RTX PRO 6000 Server Edition bei 35 °C auf, und Dells XE7740 erlaubt 35 °C mit vier davon in den mittleren Slots; Dells Konfigurationen mit acht Karten enden bei 30 °C, also ohne Reserve. Server mit L40S oder L4 stuft Dell für 35 °C ein.

Wir bauen luftgekühlte GPU-Server mit zwei, vier oder acht Karten in Gehäusen, die zur Zulufttemperatur Ihres Raums passen. Beschreiben Sie Ihre Aufgabe in wenigen Sätzen, unser Team hilft Ihnen weiter. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

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