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NVIDIA AI Enterprise: Lizenz, Preis, Bereitstellungs­optionen, Laufzeiten, wer sie braucht

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IN KÜRZE
  • NVIDIA AI Enterprise wird pro physischer GPU lizenziert: Ein Server, auf dem irgendeine Software der Suite läuft, braucht eine Lizenz für jede eingebaute GPU, eine Karte mit vier GPUs also vier, ein reiner CPU-Server eine pro Server
  • Abonnements laufen ein bis fünf Jahre inklusive Business-Standard-Support; eine unbefristete Lizenz gibt es, sie muss aber mit fünf Jahren Support gekauft werden
  • H100 PCIe, H100 NVL und H200 NVL bringen ein Fünf-Jahres-Abonnement mit, das über die Seriennummer aktiviert werden muss; L40S, L4 und die RTX PRO 6000 und RTX PRO 4500 Server Edition bringen keines mit
  • NVIDIA AI Enterprise für DGX Spark ist eine eigene Lizenz: Andere AI-Enterprise-Ansprüche decken einen Spark nicht automatisch ab; NVIDIA bietet auf Anfrage eine Testlizenz über 90 Tage an
  • Technisch erzwungen ist nur vGPU for Compute: C-Profile lassen sich ausschließlich über AI Enterprise lizenzieren, und eine VM ohne Lizenz fällt nach 20 Minuten auf Leerlaufniveau
  • Ohne Lizenz laufen CUDA, vLLM, TensorRT-LLM und Triton weiter; NVIDIAs NIM-FAQ verlangt sie für NIM im produktiven Einsatz, und sie bringt den NIM Certified Production Branch, die Production Branches und den NVIDIA-Support mit

NVIDIA-AI-Enterprise-Lizenz: was sie umfasst

NVIDIA AI Enterprise wird pro physischer GPU lizenziert und als Abonnement über ein bis fünf Jahre, als unbefristete Lizenz mit fünf Jahren Support oder in Cloud-Marktplätzen pro GPU und Stunde verkauft; der Preis richtet sich nach GPU-Zahl, Laufzeit und Supportniveau. Jede H200 NVL bringt ein Fünf-Jahres-Abonnement mit. Der DGX Spark hat eine eigene Lizenz, NVIDIA AI Enterprise für DGX Spark, die in anderen AI-Enterprise-Ansprüchen nicht automatisch enthalten ist; unser Leitfaden zur DGX-Spark-Lizenz erklärt sie. Die Lizenz umfasst eine Softwareplattform mit zwei Ebenen. Die Anwendungsebene enthält NIM-Microservices, NeMo, den Triton Inference Server, TensorRT und TensorRT-LLM, RAPIDS, den PyTorch-Container, Riva, DeepStream, Holoscan, TAO, Omniverse und NVIDIAs vortrainierte Modelle, veröffentlicht in Feature-, Production- und Long-Term-Branches. Die Infrastrukturebene enthält den Rechenzentrumstreiber, den vGPU-Manager samt Gasttreiber, den Fabric Manager, die GPU-, Network-, DPU- und NIM-Operatoren für Kubernetes, den Base Command Manager, Run:ai, das NVIDIAs Dokumentation vom 10. August 2026 sowohl selbst betrieben als auch als SaaS als enthalten aufführt, und das Container Toolkit.

Drei Dinge sind laut NVIDIAs eigenem Lizenzleitfaden den Lizenznehmern vorbehalten: ausgewählte NIM-Container, die Production- und Long-Term-Branches sowie vGPU for Compute. Das Vierte ist Enterprise-Support mit Reaktionszielen. Fast alles andere in der Liste gibt es auch als Open Source oder als freien Download; die Ausnahme ist Run:ai für selbst betriebene Installationen, und NVIDIAs kostenlose Testlizenz schließt es aus. Unsere AI-Enterprise-Seite beschreibt die Lizenzen, die wir liefern; dieser Artikel erklärt, wie sie gezählt werden und wann Sie ohne sie auskommen.

Wie NVIDIA AI Enterprise lizenziert wird: pro GPU

Läuft auf einem Server oder einer Workstation irgendeine AI-Enterprise-Software, braucht jede eingebaute GPU eine Lizenz; laut NVIDIAs Lizenzleitfaden ist die Lizenz für jede im Server oder in der Workstation installierte GPU erforderlich. Bei Karten mit mehreren GPUs zählt jede GPU, eine A16 braucht also vier Lizenzen. Ein reiner CPU-Server oder eine CPU-Instanz braucht eine Lizenz pro Server, unabhängig von der Zahl der Prozessoren. Der Lizenzleitfaden zählt physische GPUs und erwähnt MIG nicht; eine Karte mit vier MIG-Instanzen braucht also weiterhin eine Lizenz.

FORMLAUFZEITENTHALTENER SUPPORTANMERKUNG
Abonnement1, 2, 3, 4 oder 5 JahreBusiness Standardmuss verlängert werden, sonst endet es
Unbefristetunbegrenztfünf Jahre Business Standard, danach Verlängerung (auch einjährig möglich)fünf Jahre Support beim Kauf, laut NVIDIAs Preistabelle
Cloud-Marktplatzpro GPU und Stundenach den Bedingungen des Marktplatzeseigene Lizenz mitbringen: ein Abonnement je GPU
Business CriticalErweiterung zu beidemrund um die Uhr, eine Stunde Reaktion bei Severity 1Business Standard zielt auf vier Arbeitsstunden

Reaktionsziele nach NVIDIAs Enterprise Support and Services Guide; laut NVIDIAs Supportmatrix werden die gelisteten GPUs und Plattformen „mit Servern unterstützt, die unter den NVIDIA-Certified Systems geführt sind“.

Dabei gelten zwei Bedingungen. Laut der Supportmatrix von NVIDIA AI Enterprise 8.2 (2. September 2026) werden die dort gelisteten GPUs und Plattformen „mit Servern unterstützt, die unter den NVIDIA-Certified Systems geführt sind“; prüfen Sie also, ob das Servermodell auf dieser Liste steht, bevor Sie mit NVIDIA-Support planen. Und ein Fünf-Jahres-Abonnement verlängert nicht die Lebensdauer des Software-Branches, den Sie ausrollen; der Branch behält sein eigenes Supportende.

Welche GPUs und Systeme AI Enterprise enthalten

Manche GPUs enthalten ein Abonnement im Preis, andere gar nichts; prüfen Sie deshalb diese Tabelle, bevor Sie die L40S und die H200 NVL allein über den Kartenpreis vergleichen.

HARDWAREAI-ENTERPRISE-ANSPRUCHWAS ZU TUN IST
H100 PCIe, H100 NVL, H200 NVLFünf-Jahres-Abonnement pro GPUmit der Seriennummer über NGC aktivieren; NVIDIA lässt die Laufzeit 90 Tage nach Auslieferung der Karte an den Serverhersteller beginnen, aktiviert oder nicht
A800 40 GB ActiveDrei-Jahres-Abonnementdieselbe Aktivierung
H100 SXM, HGX-B200- und -B300-Boardsnicht dokumentierteine Lizenz je GPU einplanen
DGX mit Hopper-GPUsim DGX-Softwarepaket enthaltenLaufzeit im Angebot bestätigen lassen
DGX B200 und B300Lizenzleitfaden: separat zu kaufen; Produktseiten, Oktober 2026: in beiden Spezifikationstabellen „Recommended“den Anspruch ausdrücklich ins Angebot schreiben lassen
L40S, L4, RTX PRO 6000 und 4500 SE, RTX 6000 Adakeinerpro GPU einplanen, wenn vGPU-Compute, NIM in Produktion oder Support gebraucht werden
DGX Sparkeigenes Produkt: AI Enterprise für DGX Sparkandere AI-Enterprise-Ansprüche schließen es und seinen Support nicht automatisch ein

Nach NVIDIAs Lizenzleitfaden und Produktseiten, Stand Oktober 2026; SE: Server Edition. Bündelt ein Angebot AI Enterprise mit der RTX PRO 6000 Server Edition, ist das ein gekauftes NVIDIA-Abonnement und kein enthaltenes: Serverhersteller führen für diese Karte ein NVIDIA-Softwarepaket pro GPU, und NVIDIAs Produktbedingungen beschränken solche Plattform-Abonnements auf die Plattform, für die sie verkauft werden. Lassen Sie sich die Laufzeit nennen.

Die Zeile zur H200 NVL verändert Vergleiche am stärksten. Wird AI Enterprise ohnehin gebraucht, für vGPU-Compute-Profile oder für unterstütztes NIM in der Produktion, bringt jede H200 NVL fünf Jahre davon mit. Der Vergleich mit der RTX PRO 6000 muss dann acht Lizenzen zu einem Acht-Karten-Server addieren, bevor sich die Summen vergleichen lassen.

NVIDIA AI Enterprise: Preis und Bereitstellungs­optionen

NVIDIA verkauft AI Enterprise pro GPU über zwei Wege, die der Lizenzleitfaden mit Stand 2. September 2026 beschreibt. Für selbst betriebene Systeme, on-premise oder an der Edge auf NVIDIA-Certified Servern, führt NVIDIAs Preisseite die Lizenz als über das NVIDIA Partner Network erhältlich, als Abonnement über ein bis fünf Jahre oder als unbefristete Lizenz mit fünf Jahren Support. Für Systeme in der Cloud wird sie in den Marktplätzen der großen Public Clouds angeboten; dort wird sie laut NVIDIA „pro GPU und Stunde auf On-Demand- bzw. Pay-as-you-go-Basis bepreist“.

BEREITSTELLUNGWIE NVIDIA VERKAUFTSUPPORT
Selbst betrieben, on-premisepro GPU über NVIDIA-Partner: Abonnement über 1 bis 5 Jahre oder unbefristet mit 5 Jahren SupportBusiness Standard enthalten; Business Critical und ein Technical Account Manager als Erweiterung
Cloud-Marktplatz, Produktionnach Verbrauch, pro GPU und Stunde, zuzüglich der Cloud-Instanzauf drei Supportanfragen begrenzt
Private Offer in der CloudAbonnement über 1 bis 3 Jahre, individuelles AngebotNVIDIA AI Enterprise Support
Cloud, Entwicklungohne Laufzeit, kostenlos oder mit eigener LizenzEntwicklerforum und Discord

Nach NVIDIAs AI-Enterprise-Lizenzleitfaden und Preisseite, beide mit Stand 2. September 2026; die Instanz selbst rechnet der Cloud-Anbieter ab.

Manche Hardware bringt die Lizenz mit. Jede H200 NVL enthält ein Fünf-Jahres-Abonnement, ebenso H100 PCIe und H100 NVL, und NVIDIA lässt die Laufzeit 90 Tage nach Auslieferung der Karte an den Serverhersteller beginnen, ein Datum, das sich nicht ändern lässt. DGX-Systeme mit Hopper-GPUs enthalten AI Enterprise im DGX-Softwarepaket; für DGX-Systeme mit Blackwell-GPUs müssen die Lizenzen laut Leitfaden „separat erworben werden“. Für den DGX Spark gibt es ein eigenes Produkt, das unser Leitfaden zu NVIDIA AI Enterprise für DGX Spark behandelt.

Der Preis einer AI-Enterprise-Lizenz hängt von der Zahl der physischen GPUs ab, von Abonnement oder unbefristeter Lizenz, von der Laufzeit und vom Supportniveau; eine GPU, die bereits ein Abonnement mitbringt, braucht für dessen Laufzeit kein zweites. NVIDIAs Preisseite veröffentlicht Listenpreise pro GPU in US-Dollar für jede Laufzeit und setzt das Fünf-Jahres-Abonnement zum Preis von vier Jahren an. Ein reiner CPU-Server zählt eine Lizenz pro Server, unabhängig von der Zahl der Prozessoren. In der Cloud kommt die Abrechnung pro Stunde zur Instanz hinzu, und laut Leitfaden sind nicht alle Komponenten in jeder Cloud-Bereitstellung verfügbar.

Wir bieten AI Enterprise pro GPU zusammen mit der Hardware an, auf der es läuft, unter einem EU-Vertrag und auf einer Rechnung. Nennen Sie uns Ihre GPUs und die gewünschte Laufzeit, und wir antworten innerhalb eines Werktages mit einem schriftlichen Angebot.

vGPU for Compute: der einzige Teil, den der Treiber erzwingt

Der größte Teil der Plattform läuft unabhängig davon, ob ein Lizenzserver erreichbar ist: NVIDIA schreibt, die Software laufe „mit oder ohne gültige Verbindung zum Lizenzserver“, und das Lizenzsystem sei nur nötig, wenn vGPU-for-Compute-Treiber im Einsatz sind. Dieser Fall wird im Treiber erzwungen und ist deshalb für Virtualisierungsteams am wichtigsten.

C-Profile, also die Compute-vGPU-Typen wie L40S-48C oder DC-8C auf der RTX PRO 6000 Server Edition, lassen sich nur über AI Enterprise lizenzieren. Die Lizenzen für RTX vWS, vPC und vApps, die VDI-Teams ohnehin besitzen, schalten sie nicht frei. Jede C-vGPU in einer VM zieht beim Start eine Lizenz und gibt sie beim Herunterfahren zurück, und NVIDIA zählt die Lizenz pro physischer GPU. Lassen Sie die Zahl im Angebot bestätigen, bevor Sie eine Karte mit vielen kleinen Compute-vGPUs planen.

ZUSTANDWAS PASSIERT
VM startet ohne Lizenz20 Minuten volle Leistung, danach Rechenleistung auf Leerlaufniveau, bis eine Lizenz da ist
Lizenzierte VM verliert den Lizenzserverstandardmäßig 7 Tage Normalbetrieb beim Cloud-Dienst, auf einem lokalen Server konfigurierbar, danach gedrosselt
Lizenz nach der Drosselung erhaltendie volle Leistung kehrt sofort zurück
Bare Metal oder Containerkein Lizenzserver nötig

Den Lizenzserver gibt es in zwei Formen. Der Cloud License Service liegt auf NVIDIAs Lizenzportal und braucht ausgehendes HTTPS. Der Delegated License Service ist eine virtuelle Appliance im eigenen Netz, in Clustern bis zu neun Instanzen, mit knotengebundenen Lizenzen für abgeschottete Hosts seit vGPU-Software 15.0. Die Clients nutzen ein Client-Konfigurationstoken, das auf der Dienstinstanz erzeugt wird. Im laufenden Betrieb ist das wahrscheinlichere Problem eine Firewalländerung, die die VMs vom Lizenzserver trennt und sich beim Standard des Cloud-Dienstes erst sieben Tage später bemerkbar macht.

Was ohne AI-Enterprise-Lizenz läuft

Das CUDA Toolkit ist unter seiner EULA kostenfrei. TensorRT-LLM und vLLM stehen unter Apache 2.0, der Triton Inference Server unter BSD-3, und NeMo ist Open Source. Ein Inferenzserver mit einem Mandanten, der vLLM auf acht Karten der RTX PRO 6000 Server Edition betreibt, braucht keine AI-Enterprise-Lizenz, um zu laufen, und viele solche Server laufen ohne sie. Welche NVIDIA-Werkzeuge kommerziell kostenlos nutzbar sind, Werkzeug für Werkzeug, steht in unserem Artikel CUDA, TensorRT, NIM: kostenlos oder AI Enterprise.

Ohne Lizenz stehen NIM-Container Entwicklern für Forschung und Tests auf bis zu 16 GPUs zur Verfügung, und NVIDIAs NIM-FAQ, zuletzt geändert am 6. August 2026, hält fest: „Der Einsatz von NIM in der Produktion erfordert eine NVIDIA-AI-Enterprise-Lizenz.“ NVIDIAs Seite zu den Angebotsformen von NIM vom 6. Oktober 2026 führt den NIM Certified Feature Branch als „unter den geltenden Lizenzbedingungen kostenfrei verfügbar“ und den Production Branch als abonnementpflichtig; lassen Sie deshalb im Angebot festhalten, auf welcher Angebotsform ein Produktionsserver beruht. Außerdem bekommen Sie den monatlichen Feature Branch statt eines Production Branch mit neun Monaten stabiler APIs und keinen NVIDIA-Supportvertrag für einen Treiberfehler in der Produktion. Für den Schritt in die Produktion gibt es eine Testlizenz über 90 Tage; sie setzt ein NVIDIA-Certified System voraus und schließt Run:ai aus.

Bei einer oder zwei GPUs, einem Team, einem Open-Source-Serving-Stack und ohne VMs, die sich die Karte teilen, ist die Lizenz optional, und Sie bezahlen damit vor allem den Support. Bei Compute-vGPUs der C-Serie, die sich mehrere Teams in virtuellen Maschinen teilen, oder bei NIM in der Produktion ist sie Pflicht, und ein Acht-Karten-Server braucht acht Lizenzen, unabhängig vom Kartenpreis.

Wir liefern AI-Enterprise- und vGPU-Lizenzen und bieten sie zusammen mit der Hardware an. Wenn Sie nicht sicher sind, welcher Fall auf Sie zutrifft, schildern Sie kurz Ihre Umgebung, und wir sagen Ihnen, ob die Lizenz nötig ist.

Pro Nutzer oder pro GPU: die zwei Lizenzfamilien

Dieselbe Karte trägt je nach Profiltyp zwei verschiedene Lizenzmodelle, und sie zu verwechseln ist der häufigste Fehler, den wir auf Angeboten sehen.

PRODUKTPROFILSERIELIZENZIERT PROTYPISCHER EINSATZ
NVIDIA RTX vWSQ-Seriegleichzeitigem NutzerCAD, Visualisierung, virtuelle Workstations
NVIDIA vPCB-Seriegleichzeitigem NutzerBüro-Desktops
NVIDIA vAppsA-Seriegleichzeitigem Nutzerveröffentlichte Anwendungen
NVIDIA AI EnterpriseC-Serie und MIG-gestützte Compute-Profilephysischer GPUCompute-VMs (C-Serie), NIM, unterstützter Stack

NVIDIAs Lizenzleitfaden zu vGPU führt CUDA- und KI-Entwicklung unter RTX vWS für Desktops der Q-Serie; Compute-vGPUs der C-Serie werden nur über AI Enterprise lizenziert, ein Q-Profil und ein C-Profil auf derselben Karte sind also zwei verschiedene Lizenzen.

Unser Beitrag zu MIG und vGPU erklärt, wie viele VMs jede Karte trägt; diese Tabelle zeigt, welche Lizenz und damit welche Budgetzeile jede VM braucht.

Release-Branches und Supportende

AI Enterprise trennt die Infrastrukturebene von den Anwendungen, und jede hat ihren eigenen Takt. Auf der Anwendungsseite erscheinen Feature Branches monatlich mit einem Monat Support und können APIs ändern, Production Branches halbjährlich mit neun Monaten Support und monatlichen Sicherheitspatches, und Long-Term-Support-Branches kommen alle 30 Monate, mit drei Jahren Support und quartalsweisen Patches. Infrastruktur-Releases werden ein Jahr lang unterstützt, oder drei Jahre, wenn NVIDIA ein Release als Long Term einstuft, was mindestens alle zwei Jahre und mindestens einmal je GPU-Architektur geschieht.

BRANCHAKTUELLSUPPORTENDE
Infrastruktur 8 (Production Branch, Treiber R595)8.2, August 2026April 2027 (geplant)
Infrastruktur 7 (Long Term, Treiber R580)7.8, August 2026Juli 2028 (geplant)
Anwendungen: Production Branch 6Releases Mai bis Dezember 2026Januar 2027
Anwendungen: Long-Term-Branch 2Releases November 2024 bis August 2027Oktober 2027

Nach NVIDIAs Lifecycle-Seiten zu AI Enterprise und den geplanten Supportenden in seiner AI-Enterprise-Dokumentation, Stand Oktober 2026. In NVIDIAs Treibertabelle enden die Treiber-Branches R595 und R580 einen Monat früher, im März 2027 und im Juni 2028. Infrastruktur 8.0 hat V100, RTX A4000, RTX 4000 SFF Ada und die Quadro RTX 8000, 6000 und 4000 aus vGPU for Compute gestrichen; sie bleiben auf 7.x unterstützt.

Eine regulierte Umgebung, die drei Jahre stabile APIs braucht, gehört auf den Long-Term-Branch über Infrastruktur 7.x. Der Long-Term-Branch der Anwendungen erreicht sein Supportende im Oktober 2027, Infrastruktur 7.x nach NVIDIAs Planung im Juli 2028, das Upgrade sollte also schon eingeplant sein. Den Triton-Container mit TensorRT-LLM-Backend gibt es im Production Branch 6 nicht mehr; Installationen wechseln auf die Variante mit vLLM-Backend.

Wo VMware, Red Hat und Nutanix die Lizenz verbuchen

Broadcoms Anforderungen für VMware Private AI Foundation with NVIDIA auf VCF 9.1, aktualisiert am 21. September 2026, nennen drei Lizenzen: das VCF-Abonnement, eine Add-on-Lizenz für Private AI Foundation und, für vGPU, NVIDIA AI Enterprise für den ESX-Hosttreiber, die Gasttreiber und die Container-Images aus NGC, dazu einen Lizenzserver oder ein Portaltoken. Broadcoms Lizenzdokumentation zu VCF 9.1 ergänzt, dass ein VCF-Abonnement seit dem 3. November 2025 auch eine Lizenz für Private AI Foundation enthalten kann; lassen Sie daher im VMware-Angebot bestätigen, ob eine eigene Position anfällt. Für GPUs über DirectPath dokumentiert Broadcom den Zugriff ohne die AI-Enterprise-Anforderung, AI-Enterprise-Software auf diesen GPUs braucht aber weiterhin ihre Lizenz pro GPU. Broadcoms Minimum sind drei ESX-Hosts mit GPUs im ersten Cluster der Workload-Domäne. Red Hat OpenShift AI schaltet NIM mit einem NGC-Schlüssel aus einem Konto frei, das die Rolle AI Enterprise Viewer trägt, der Anspruch kommt also von NVIDIA, nicht von Red Hat. Nutanix Enterprise AI nutzt NIM mit Ihrem eigenen NIM-Token und stellt fest, dass NIM über AI Enterprise lizenziert wird. In allen Fällen ist die Lizenz pro GPU eine eigene Zeile neben der Plattform, und die VMware-Kernzählung noch einmal eine eigene.

Häufige Lizenzfehler, die uns begegnen

Karten werden ohne Lizenz bestellt, und die Rechenleistung von VMs mit vGPU-Compute-Profilen fällt nach 20 Minuten auf Leerlaufniveau; die Lösung ist ein Kauf pro GPU, nicht pro VM. VMs werden statt GPUs gezählt, oder man nimmt an, die vorhandenen vWS-Lizenzen deckten Compute-vGPUs der C-Serie ab. Eine Karte mit mehreren GPUs wird als eine gezählt. Enthaltene Abonnements werden nie aktiviert, weil niemand die Seriennummern registriert hat. Ein DGX Spark wird in der Annahme gekauft, die AI-Enterprise-Lizenz der Abteilung decke ihn ab, obwohl NVIDIA schreibt, andere Ansprüche täten das nicht. Der Hypervisor liegt außerhalb der Supportmatrix: Version 8.2 listet ESXi, Red Hat und Ubuntu KVM sowie Nutanix AHV, und Proxmox, Hyper-V und XenServer stehen nicht in der Tabelle. Und AI Enterprise enthält den DOCA-Treiber für Netzwerke auf BlueField-Adaptern, lassen Sie also im Angebot festhalten, ob die Adapter eigenen Support brauchen.

Was wir liefern

Wir liefern NVIDIA-AI-Enterprise-Abonnements und unbefristete Lizenzen EU-weit, unter einem EU-Vertrag und auf einer Rechnung mit den GPUs, zu denen sie gehören. Nennen Sie uns den Einsatzzweck und die GPUs, dann empfehlen wir Edition und Laufzeit und sagen Ihnen, was Sie nicht brauchen. Bei der H200 NVL nennt das Angebot das Fünf-Jahres-Abonnement, das jede Karte mitbringt; für Server mit RTX PRO 6000 leiten wir die Lizenzpositionen aus dem vGPU-Plan ab: AI Enterprise pro GPU für Compute-Profile, vWS pro Nutzer für Desktops. Die Preise hängen von der Form, der Zahl der GPUs und der Laufzeit ab und kommen deshalb mit dem Angebot.

FAQ

Wie wird NVIDIA AI Enterprise lizenziert?
Pro physischer GPU, als Abonnement über ein bis fünf Jahre, als unbefristete Lizenz mit fünf Jahren Support oder in Cloud-Marktplätzen pro GPU und Stunde. Läuft die Software auf einem Server oder einer Workstation, braucht dort jede eingebaute GPU eine Lizenz, und eine Karte mit mehreren GPUs eine pro GPU. Nur reine CPU-Server werden pro Server lizenziert.
Welche GPUs bringen ein AI-Enterprise-Abonnement mit?
H100 PCIe, H100 NVL und H200 NVL fünf Jahre, die A800 40 GB Active drei. Sie müssen mit der Seriennummer über NGC aktiviert werden. L40S, L4 sowie die RTX PRO 6000 und RTX PRO 4500 Server Edition bringen nichts mit.
Brauche ich sie, um vLLM oder Triton auf meinem Server zu betreiben?
Nein. CUDA, vLLM, TensorRT-LLM und Triton laufen auf Bare Metal frei. Die Lizenz brauchen Sie für vGPU-Compute-Profile in VMs, für den NIM Certified Production Branch und, laut NVIDIAs NIM-FAQ, für NIM in der Produktion, für Production Branches und für NVIDIA-Support.
Was passiert mit einer vGPU-VM ohne Lizenz?
Sie läuft 20 Minuten mit voller Leistung, danach fällt die Rechenleistung auf Leerlaufniveau, bis eine Lizenz da ist. Eine lizenzierte Compute-VM, die den Lizenzserver verliert, arbeitet beim Cloud-Dienst standardmäßig sieben Tage weiter; auf einem DLS im eigenen Netz ist der Zeitraum konfigurierbar.
Welche Preis- und Bereitstellungs­optionen hat NVIDIA AI Enterprise?
Für selbst betriebene Systeme, on-premise oder an der Edge, verkauft NVIDIA Lizenzen pro GPU über seine Partner, als Abonnement über ein bis fünf Jahre oder als unbefristete Lizenz mit fünf Jahren Support. In Cloud-Marktplätzen berechnet NVIDIA pro GPU und Stunde, zusätzlich zur Cloud-Instanz, und Private Offers laufen ein bis drei Jahre. Der Preis hängt von der Zahl der GPUs ab, von Form und Laufzeit, vom Supportniveau und davon, ob die GPUs bereits ein Abonnement mitbringen, wie jede H200 NVL. NVIDIA veröffentlicht Listenpreise pro GPU auf seiner Preisseite und berechnet ein Fünf-Jahres-Abonnement zum Preis von vier Jahren. Wir bieten die Lizenz mit der Hardware an, den Preis nennen wir im schriftlichen Angebot.
Was ist die NVIDIA-AI-Enterprise-Lizenz für DGX Spark?
NVIDIA AI Enterprise für DGX Spark ist ein eigener Anspruch, der NVIDIAs Enterprise-Support für den Software-Stack auf dem DGX Spark umfasst; laut NVIDIAs DGX-Spark-Dokumentation schließen andere AI-Enterprise-Ansprüche dieses Produkt und seinen Support nicht automatisch ein. NVIDIAs Produktbedingungen beschränken ein für DGX Spark gekauftes Abonnement auf diese Plattform. Eine Testlizenz über 90 Tage gibt es auf Anfrage, nur mit Community-Support. Wir bieten AI Enterprise für DGX Spark mit DGX-Spark-Systemen an oder für Sparks, die Sie bereits betreiben.

Wir liefern NVIDIA-AI-Enterprise- und vGPU-Lizenzen, als Abonnement oder unbefristet, unter einem EU-Vertrag und auf einer Rechnung mit den GPUs, auf denen sie laufen. Beschreiben Sie Ihre Aufgabe in wenigen Sätzen, unser Team hilft Ihnen weiter: Wir antworten innerhalb eines Werktages.

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