BLOG · GUIDE ·

vGPU-Profile der RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition: Time-sliced und MIG-gestützte Typen

Eurokommerz, Wien, seit 2006: Private AI/ML · IT Managed Services · Enterprise Training · KI-Hardware & Software

IN KÜRZE
  • Die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition wird per Time-sliced vGPU über die ganze Karte oder per MIG-gestützter vGPU auf bis zu vier Scheiben mit 24 GB geteilt; seit vGPU 19.0 umfassen die MIG-gestützten Typen Grafik ebenso wie Compute
  • NVIDIAs Referenz zu AI Enterprise listet sieben Time-sliced Compute-Typen von DC-96C (eine pro Karte) bis DC-8C (zwölf pro Karte) und elf MIG-gestützte Compute-Typen von DC-4-96C bis DC-1-8C, alle unter einer Lizenz für NVIDIA AI Enterprise
  • Für Grafik nennt NVIDIAs vPC-Sizing-Guide 32 vGPUs pro Karte mit einem 2-GB-Profil über die ganze Karte und 48 mit Time-sliced vGPUs innerhalb der MIG-Scheiben; Q-Typen brauchen eine vWS-Lizenz, B-Typen vPC, A-Typen vApps
  • NVIDIA führt keinen Typ namens vGPU-48GB: Die Compute-Optionen mit 48 GB sind DC-48C (zwei pro Karte, time-sliced), DC-2-48C (eine pro Instanz aus zwei Scheiben) und DC-4-48C (zwei innerhalb der Instanz über die ganze Karte); NVIDIAs vWS-Tests nutzen DC-48Q, DC-2-48Q und DC-4-48Q
  • vGPU 19.0 brachte die Karte auf Red Hat Enterprise Linux mit KVM, Ubuntu und VMware vSphere; auf vSphere brauchen MIG-gestützte Grafik und Time-sliced vGPUs innerhalb einer Scheibe VMware Cloud Foundation 9.1 mit vGPU 19.4 oder 20.0 und neuer

Geliefert von Eurokommerz: KI-Server, auf Bestellung gebaut  Konfiguration anfragen →

vGPU-Profile der RTX PRO 6000: die kurze Antwort

Die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition bietet zwei Familien von vGPU-Profilen. Time-sliced Profile teilen die ganze Karte reihum, mit einem festen Framebuffer pro VM, und MIG-gestützte Profile legen jede vGPU auf eine GPU-Instanz aus einer, zwei oder vier der 24-GB-Scheiben der Karte. Auf Blackwell decken die MIG-gestützten Typen Grafik ebenso ab wie Compute. Laut NVIDIAs Seite zu MIG-gestützter vGPU ermöglicht es „die Universal-MIG-Technologie auf Blackwell, sowohl Compute- als auch Grafik-Workloads“ auf derselben physischen GPU „zu konsolidieren“.

NVIDIA benennt die Typen mit DC, bei MIG-gestützten Typen gefolgt von der Zahl der Scheiben, dann mit dem Framebuffer in GB und dem Buchstaben der Serie. DC-8C ist eine Time-sliced Compute-vGPU mit 8 GB, DC-1-24C eine Compute-vGPU auf einer 24-GB-Scheibe und DC-1-6Q eine Grafik-vGPU mit 6 GB innerhalb einer Scheibe. Der Buchstabe der Serie bestimmt die Lizenz. Das vGPU-Benutzerhandbuch (Release 20.0 bis 20.2, 30. September 2026) hält fest, dass „vGPU-Typen der Q-Serie eine vWS-Lizenz erfordern“, dass Typen der B-Serie eine vPC-Lizenz oder vWS brauchen und dass Typen der A-Serie vApps brauchen. Typen der C-Serie erfordern laut NVIDIAs vGPU-Referenz zu AI Enterprise eine Lizenz für NVIDIA AI Enterprise.

Wie viele VMs andere Karten tragen und wie sich MIG allgemein zu Time-Slicing verhält, steht in unserem Leitfaden MIG und vGPU: wie viele VMs pro Karte.

Time-sliced vGPU-Profile auf der RTX PRO 6000

Time-sliced vGPUs teilen die 96 GB Framebuffer in gleiche oder gemischte Größen auf und nutzen die Rechenleistung der GPU reihum. NVIDIAs vGPU-Referenz zu AI Enterprise für Blackwell (Release 8.2, aktualisiert am 2. September 2026) listet sieben Compute-Typen für die Karte, mit demselben Maximum im Modus mit gleichen und im Modus mit gemischten Größen.

FRAMEBUFFERCOMPUTE-TYPMAX. PRO KARTEGRAFIK (GUIDES)
96 GBDC-96C1DC-96Q (vWS-Testaufbau)
48 GBDC-48C2DC-48Q (vWS-Testaufbau)
32 GBDC-32C3Größe 32 GB gelistet (vWS)
24 GBDC-24C4DC-24Q, vier pro Karte
16 GBDC-16C6Größe 16 GB gelistet (vWS)
12 GBDC-12C8DC-12Q
8 GBDC-8C12Größe 8 GB gelistet (vWS)
2 bis 6 GBkein C-Typkeiner2, 3, 4 und 6 GB gelistet; 2 GB: 32 pro Karte (vPC)

Compute-Typen: NVIDIA AI Enterprise 8.2, Referenz der vGPU-Typen für Blackwell, Tabelle zur RTX PRO 6000 Server Edition. Grafik: NVIDIAs vWS-Sizing-Guide (Profilgrößen, Testaufbau, Beispiele mit DC-24Q und DC-12Q) und vPC-Sizing-Guide, beide aktualisiert am 19. August 2026; Grafik-Maxima stehen nur dort, wo diese Guides sie nennen.

Die vollständigen Tabellen der Q-, B- und A-Typen stehen in Abschnitt 9.1.10 von NVIDIAs vGPU-Benutzerhandbuch, das für jede Serie MIG-gestützte und Time-sliced Typen auflistet. Der vWS-Sizing-Guide nennt als Profilgrößen der Karte „2GB, 3GB, 4GB, 6GB, 8GB, 12GB, 16GB, 24GB, 32GB, 48GB, 96GB“ und merkt an: „1-GB-Profile sind auf Blackwell-GPUs nicht verfügbar.“ Sein Kapitel zur Methodik zeigt eine Karte mit vier DC-24Q-vGPUs und ein gemischtes Beispiel mit vier DC-12Q und zwei DC-24Q. Für das Büroprofil mit 2 GB hält der vPC-Sizing-Guide fest: „Ohne MIG-gestützte Time-sliced vGPU liegt das Maximum bei 32.“ Release 19.0 führte Typen der B-Serie mit 3 GB Framebuffer auf GPUs der Generationen Ada und Blackwell ein.

MIG-gestützte vGPU-Profile auf der RTX PRO 6000

Eine MIG-gestützte vGPU sitzt auf einer GPU-Instanz mit eigenen Rechenblöcken und eigenem Speicher. Für diese Karte heißt es auf NVIDIAs Seite zu MIG-gestützter vGPU, dass „auf einer einzigen GPU bis zu vier MIG-Scheiben erstellt werden können“. Die kleineren Typen laufen per Time-Slicing innerhalb einer Instanz, und dieselbe Seite hält fest: „Innerhalb jeder MIG-Scheibe lassen sich ein bis drei Time-sliced vGPUs für Compute mit je 8 GB Framebuffer erstellen“, für bis zu 12 VMs pro Karte.

COMPUTE-TYPFRAMEBUFFERMAX. LAUT LISTESCHEIBEN PRO VGPUUNSERE ZAHL JE KARTE
DC-4-96C96 GB141
DC-4-48C48 GB242
DC-4-32C32 GB343
DC-4-24C24 GB444
DC-2-48C48 GB122
DC-2-24C24 GB224
DC-2-16C16 GB326
DC-2-12C12 GB428
DC-1-24C24 GB114
DC-1-12C12 GB218
DC-1-8C8 GB3112

NVIDIA AI Enterprise 8.2, Referenz der vGPU-Typen für Blackwell (Spalte „Maximum vGPUs per GPU“); Zahl je Karte: unsere Lesart, das gelistete Maximum mal die Zahl der Instanzen dieser Größe, was mit NVIDIAs 12 VMs für DC-1-8C übereinstimmt.

NVIDIAs Tabelle überschreibt die Zahlenspalte mit „Maximum vGPUs per GPU“ und nennt Instanzprofile wie MIG 1g.8gb und MIG 4g.48gb, die in NVIDIAs MIG-Benutzerhandbuch nicht vorkommen. Das MIG-Handbuch, aktualisiert am 11. September 2026, listet für diese Karte 1g.24gb, 2g.48gb und 4g.96gb, jeweils mit Varianten wie +gfx. Wir lesen die übrigen Bezeichnungen als Time-sliced vGPUs innerhalb dieser drei Instanzgrößen, was zu den Summen des Framebuffers passt: Drei DC-1-8C füllen eine 24-GB-Scheibe. Prüfen Sie die Zahlen auf Ihrem Host mit nvidia-smi, bevor Sie ein Layout planen. Wie die Instanzen auf der Karte angelegt werden, beschreibt unsere Anleitung zur MIG-Einrichtung auf der RTX PRO Blackwell.

Die Grafiktypen folgen demselben Schema. NVIDIAs Methodik zum vWS-Sizing baut ihr Beispiel auf vier Scheiben MIG 1g.24gb+gfx auf: eine Scheibe mit vier DC-1-6Q, eine mit zwei DC-1-12Q und zwei gemischte Scheiben, eine mit einer DC-1-12Q und einer DC-1-8Q und eine mit einer DC-1-12Q und drei DC-1-4Q. Für ein 2-GB-Profil hält der vPC-Sizing-Guide fest: „48 Nutzer pro Board werden mit MIG-gestützter Time-sliced vGPU erreicht.“

vGPU-48GB und MIG 2g.48gb: die 48-GB-Profile auf der RTX PRO 6000

NVIDIAs Tabellen enthalten keinen Typ namens vGPU-48GB. Wer danach sucht, meint meist eine VM mit der Hälfte des Kartenspeichers. Für Compute listet NVIDIA drei Typen mit 48 GB: DC-48C, zwei pro Karte, per Time-Slicing über die ganze GPU; DC-2-48C, eine pro Instanz MIG 2g.48gb aus zwei Scheiben und zwei pro Karte, jede auf ihrer eigenen Hälfte der Hardware; und DC-4-48C, zwei innerhalb der Instanz über die ganze Karte. Für Grafik nutzen die Testaufbauten in NVIDIAs vWS-Sizing-Guide auf dieser Karte DC-48Q, DC-2-48Q und DC-4-48Q.

Die drei Typen unterscheiden sich in der Isolation. DC-2-48C gibt jeder VM eigene Rechenblöcke und eigene Speicherbandbreite, sodass eine VM die andere nicht ausbremsen kann. DC-48C und DC-4-48C teilen die Rechenleistung reihum. NVIDIAs vWS-Sizing-Guide berichtet, dass „MIG-gestützte vGPU bei der Profilgröße 48 GB 20 % mehr Leistung lieferte als Time-sliced vGPU“, und nennt die verglichenen Typen nicht; sein Aufbau für den Grafik-Benchmark listet DC-48Q und DC-2-48Q. Auf vSphere teilt sich DC-4-48C eine Instanz und braucht VCF 9.1.

vGPU-Releases und Hypervisoren für die RTX PRO 6000

NVIDIAs Release Notes zu vGPU 19.0 führen die Karte als neu unterstützt „auf den Hypervisoren Red Hat Enterprise Linux mit KVM, Ubuntu und VMware vSphere“. Dasselbe Release brachte MIG-gestützte vGPUs für Grafik und Time-sliced vGPUs innerhalb einer GPU-Instanz. Release 19.1 ergänzte die Karte auf XenServer und zwei weiteren Hypervisoren, und 19.2 ergänzte ESXi 9.0.1.0. Die flüssigkeitsgekühlte Server Edition folgte mit vGPU 20.0.

Auf vSphere kamen die MIG-gestützten Funktionen später. Release 19.4 listet MIG-gestützte Grafik-vGPUs und Time-sliced vGPUs innerhalb einer GPU-Instanz beide als neu „auf VCF 9.1“, und Release 20.0 listet dasselbe Paar. Die Releases 19.6 und 20.2 ergänzen mehrere MIG-gestützte vGPUs in einer VM auf VCF 9.1 oder neuer. NVIDIAs Support-Matrix für vSphere, aktualisiert am 29. September 2026, listet die Karte für VCF 9.1, für VCF 9.0.1 oder neuer und für ESXi 8.0 Update 3g oder spätere Updates von 8.0. Die Release Notes führen Grafik innerhalb von Scheiben und geteilte Scheiben auf vSphere erst ab VCF 9.1. Planen Sie auf ESXi 8.0 und VCF 9.0 Grafiknutzer auf Time-sliced Profilen über die ganze Karte und Compute-VMs auf Typen, die eine ganze GPU-Instanz ausfüllen: DC-1-24C, DC-2-48C und DC-4-96C.

Welches Profil für Büro-VDI, CAD und KI-Compute-VMs

Büro-VDI nutzt Profile der B-Serie unter einer vPC-Lizenz. Die 48 pro Karte aus dem vPC-Guide setzen 2 GB pro Nutzer voraus, und die Zahl „spiegelt die maximal unterstützte Dichte wider, nicht einen empfohlenen Einsatzpunkt“. Derselbe Guide schreibt, dass für aktuelle Betriebssysteme „häufig größere Profilgrößen (2B oder 3B) nötig sind“. Laut NVIDIAs Seite zu MIG-gestützter vGPU unterstützt MIG-gestützte vGPU auf dieser Karte und auf der RTX PRO 4500 Server Edition das gängige Desktop-Gastbetriebssystem, nicht aber auf A30, A100, A800, H100, H200, B200 oder B300. Bei 3 GB ergibt die Teilung der 96 GB Framebuffer nach unserer Rechnung 32 vGPUs pro Karte, mit oder ohne MIG; prüfen Sie dieses Maximum in der Tabelle der B-Serie in NVIDIAs vGPU-Benutzerhandbuch.

CAD- und 3D-Nutzer erhalten Profile der Q-Serie unter vWS, mit einem Framebuffer, der sich nach der Größe der Modelle richtet, die sie öffnen. Nach Framebuffer allein passen bei 12 GB acht pro Karte und bei 24 GB vier, aber NVIDIAs vWS-Sizing-Guide setzt 2 bis 4 schwere Nutzer mit DC-12Q bis DC-24Q auf eine Karte und 3 bis 6 mittlere Nutzer mit DC-4Q oder DC-8Q, weil sie sich ihre Rechenleistung teilen. KI-Compute-VMs erhalten Profile der C-Serie unter NVIDIA AI Enterprise. Nehmen Sie DC-1-24C für vier isolierte Inferenz-VMs mit 24 GB pro Karte, DC-2-48C für zwei VMs mit 48 GB oder DC-96C für eine ganze Karte in einer VM. Für Entwicklungs-VMs, die sich eine Scheibe teilen, ergibt DC-1-8C zwölf pro Karte, auf vSphere ab VCF 9.1. Die Dimensionierung von Umgebungen mit Hunderten Desktops steht in unserem Leitfaden zu GPU-Servern für VDI.

Wir liefern die RTX PRO 6000 Server Edition mit Lizenzen für vWS, vPC oder NVIDIA AI Enterprise im selben Angebot. Nennen Sie uns, wie viele Büro-, CAD- und Compute-Nutzer Sie planen und welche Hypervisor-Version Sie betreiben.

Rechenbeispiel: zwei Hosts mit je vier RTX PRO 6000

Das Beispiel ist unsere Schätzung aus den obigen Profilgrenzen, kein Referenzdesign von NVIDIA. Zwei Hosts tragen je vier Karten der Server Edition, acht insgesamt, auf VMware Cloud Foundation 9.1, damit die MIG-gestützten Grafiktypen verfügbar sind. Jede Karte bedient einen Nutzertyp, sodass jede Karte bei einer Lizenzart bleibt.

KARTEN (PRO HOST)MODUS UND PROFILNUTZER ODER VMSLIZENZ
4 (2)time-sliced DC-12Q, 3 pro Karte12 schwere CAD-NutzervWS pro gleichzeitigem Nutzer
2 (1)MIG, 2-GB-B-Typ in 4 Scheiben96 Büro-DesktopsvPC pro gleichzeitigem Nutzer
2 (1)MIG, DC-1-24C8 Inferenz-VMs mit 24 GBNVIDIA AI Enterprise pro GPU

Unsere Schätzung: 3 CAD-Nutzer pro Karte innerhalb der 2 bis 4 schweren Nutzer aus NVIDIAs vWS-Sizing-Guide, 48 Desktops pro Karte aus NVIDIAs vPC-Sizing-Guide, DC-1-24C aus der vGPU-Referenz zu AI Enterprise 8.2; Zählung der Lizenzen wie auf unserer Lizenzseite.

Fällt ein Host aus, verliert die Hälfte jedes Nutzerpools ihre vGPU. Eine VM startet nur dann auf dem anderen Host neu, wenn dort eine ungenutzte vGPU desselben Typs frei ist, und NVIDIAs Seite zu MIG-gestützter vGPU merkt an, dass die Migration zwischen unterschiedlichen MIG-Profilen nicht unterstützt wird. Halten Sie Reservekarten vor oder planen Sie einen zusätzlichen Host.

Für größere Umgebungen ergeben dieselben Werte pro Karte folgende Zahlen. 100 schwere CAD-Nutzer mit drei pro Karte brauchen 34 Karten, neun Hosts mit je vier Karten und einen zehnten als Reserve; mit vier pro Karte, NVIDIAs oberem Wert, brauchen sie 25 Karten und acht Hosts samt Reserve. 1.000 Büro-Desktops mit 3 GB brauchen nach der Rechnung über den Framebuffer 32 Karten, neun Hosts mit je vier Karten samt einer Reserve, und mit 2 GB innerhalb von MIG-Scheiben 21 Karten und sieben Hosts samt Reserve. Die vGPU-Profile der L40S bieten eine Time-sliced Alternative für den Büroteil.

Wir bauen GPU-Server mit vier Karten RTX PRO 6000 Server Edition auf Bestellung und prüfen Rack, Strom und Luftstrom, bevor wir ein Angebot erstellen. Schicken Sie uns Hostzahl, Hypervisor und Nutzermix über das Formular unten.

Scheduler und welche RTX-PRO-6000-Editionen vGPU unterstützen

Time-sliced vGPUs folgen einem von drei Schedulern. Das vGPU-Benutzerhandbuch nennt Best Effort, Equal Share und Fixed Share und hält fest: „Der Best-Effort-Scheduler ist der Standard-Scheduler für alle unterstützten GPU-Architekturen.“ Auf einer Karte mit aktiviertem MIG wird die Einstellung pro GPU-Instanz gesetzt, außer auf ESXi, wo der Registry-Schlüssel RmPVMRL sie für alle Instanzen auf der GPU festlegt.

Von den drei Editionen der RTX PRO 6000 führt NVIDIA nur die Server Edition für vGPU. NVIDIAs Support-Matrizen für vSphere und für Red Hat Enterprise Linux mit KVM listen die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition und ihre flüssigkeitsgekühlte Version, aber keine Workstation- oder Max-Q-Edition. Beide Karten können MIG auf Bare Metal, ohne vGPU, wie unser Vergleich der drei Editionen der RTX PRO 6000 erklärt.

Was wir liefern

Wir liefern die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition, die Edition, die NVIDIA für vGPU führt, als Karten oder in KI-Servern, auf Bestellung gebaut, mit Herstellergarantie und unter einem EU-Vertrag auf einer Rechnung. Die Lizenzen für vWS, vPC und NVIDIA AI Enterprise für die Profile in diesem Leitfaden stehen im selben Angebot, gemeinsam mit der Hardware ausgelegt, wie auf unserer Seite zu NVIDIA AI Enterprise und vGPU-Lizenzen beschrieben. Für den Büroteil einer gemischten Umgebung liefern wir auch die L40S. Engineering, wenn Sie es wollen, übernimmt unser Engineering-Partner Vixen.UNO.

FAQ

Welche vGPU-Profile unterstützt die RTX PRO 6000?
Die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition unterstützt Time-sliced Typen wie DC-8C bis DC-96C für Compute und Q-, B- und A-Typen für Grafik, dazu MIG-gestützte Typen wie DC-1-24C, DC-2-48C und DC-1-6Q auf bis zu vier Scheiben mit 24 GB. NVIDIAs vWS-Sizing-Guide nennt Profilgrößen von 2 GB bis 96 GB und merkt an, dass 1-GB-Profile auf Blackwell nicht verfügbar sind.
Unterstützt die RTX PRO 6000 Server Edition MIG-gestützte vGPU?
Ja, für Compute und seit vGPU 19.0 auch für Grafik, einschließlich mehrerer Time-sliced vGPUs innerhalb einer MIG-Scheibe. Auf VMware vSphere brauchen die Grafiktypen und die Time-sliced MIG-gestützten Typen VMware Cloud Foundation 9.1 mit vGPU 19.4 oder 20.0 und neuer.
Was ist vgpu-48gb auf der RTX PRO 6000?
NVIDIA hat keinen vGPU-Typ mit diesem Namen; die Compute-Typen mit 48 GB sind DC-48C, DC-2-48C und DC-4-48C, und der vWS-Sizing-Guide testet die Grafiktypen DC-48Q, DC-2-48Q und DC-4-48Q. DC-2-48C legt jede von zwei VMs auf ihre eigene Hälfte der Karte, während DC-48C und DC-4-48C die Rechenleistung reihum teilen.
Wie viele VMs passen mit vGPU auf eine RTX PRO 6000?
NVIDIAs vPC-Sizing-Guide nennt 48 Nutzer pro Karte mit einem 2-GB-Profil über MIG-gestützte Time-sliced vGPU und 32 ohne. Für Compute erlauben DC-8C und DC-1-8C je 12 VMs pro Karte, DC-1-8C auf vSphere erst ab VCF 9.1, und DC-1-24C erlaubt vier isolierte VMs mit 24 GB.
Welche Lizenz brauchen die vWS-Profile der RTX PRO 6000?
Profile der Q-Serie brauchen eine Lizenz für NVIDIA RTX vWS, Profile der B-Serie eine vPC-Lizenz oder vWS und Profile der A-Serie eine vApps-Lizenz, jeweils gezählt pro gleichzeitig aktivem Nutzer. Compute-Profile der C-Serie erfordern NVIDIA AI Enterprise, lizenziert pro GPU.
Unterstützen RTX PRO 6000 Workstation und Max-Q vGPU?
Nein, NVIDIAs vGPU-Support-Matrizen listen nur die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition und ihre flüssigkeitsgekühlte Version. Die Workstation Edition und die Max-Q Edition unterstützen MIG auf Bare-Metal-Linux, ohne vGPU-Profile für virtuelle Maschinen.

Schicken Sie uns Ihren Hypervisor und seine Version, die Zahl der Büro-, CAD- und Compute-Nutzer und den Framebuffer, den jeder Nutzertyp braucht. Wir antworten innerhalb eines Werktages mit den Karten RTX PRO 6000 Server Edition pro Host, dem vGPU-Profil und der Lizenzart für jeden Nutzertyp und einem schriftlichen Angebot für Karten und Lizenzen.

Mit einem Experten sprechen
Mit einem Experten sprechen

Wir antworten innerhalb eines Werktages

Mit dem Absenden stimmen Sie zu, dass wir Ihre Angaben zur Beantwortung Ihrer Anfrage verarbeiten; siehe unsere Datenschutzerklärung.

request@eurokommerz.at
Jordangasse 7, 1010 Wien